Herzogenrath - Neue Etappe auf der Kunstroute

Neue Etappe auf der Kunstroute

Von: Elisa Zander
Letzte Aktualisierung:
Grenzüberschreitende Kunst: D
Grenzüberschreitende Kunst: Die organisieren unter anderem (v.l.) Josef Poque, Bereichsleiter Schule, Sport, Kultur, Hartmut Dammers, Villa Herzogenrath, Jos Reinders und Jose Fijnaut vom Werkplaats K sowie die Beigeordnete Birgit Froese-Kindermann. Foto: Elisa Zander

Herzogenrath. Ehrenamtlich ist sie gestartet, mittlerweile wird die Eurode-Kunstroute von den Städten Kerkrade und Herzogenrath begleitet. „Das wollten wir uns nicht nehmen lassen”, betont die Erste Beigeordnete Birgit Froese-Kindermann.

Drei Jahre ist der Start mittlerweile her, und das Event, das sich über ein ganzes Wochenende erstreckt, findet immer mehr Besucheranklang. „Bewährtes Konzept - neue Auflage” - so lässt sich laut Froese-Kindermann die Veranstaltung zusammenfassen. Künstler präsentieren in Einzel- und Gruppenausstellungen einen Teil ihrer Werke, gleich ob Fotografie, Malerei, Skulpturen oder Grafiken. Einziges Kriterium ist, dass es sich um professionelle Kunst handelt, denn die Eurode-Kunstroute ist „kein Hobbykunstmarkt”, betont die Erste Beigeordnete.

Mehr als 50 Anmeldungen

Auch Ateliers und Galerien öffnen am 23. und 24. Juni ihre Pforten. Von 11 bis 18 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, die Orte zu besuchen und sich einen Eindruck vom Kunstangebot in Kerkrade und Herzogenrath zu machen. „Die Leute kommen einfach zum Schauen”, weiß Jos Reinders vom Werkplaats K, eine Schule aus den 70er Jahren, in der ehemalige Schulklassen zu Ateliers umfunktioniert wurden. „Vor Ort kommen die Besucher dann mit den Künstlern ins Gespräch, das ist wichtiger als nur die Bilder anzuschauen”, berichtet Jos Reinders aus seiner Erfahrung. Das wecke dann auch die Lust am Selbermachen.

Die Idee der Eurode-Kunstroute, teilweise unbekannten Künstlern eine Plattform zu bieten, geht auf. „Das Interesse an bildender Kunst ist groß”, sagt Birgit Froese-Kindermann. Und das gilt sowohl für die Besucher als auch die ausstellenden Künstler. Über 50 Anmeldungen sind bisher eingegangen. Eine Neuerung in diesem Jahr ist die Teilnahmegebühr für Künstler in Höhe von 20 Euro. Damit werden die Druckkosten des Flyers und die Gebühren für die erstmals in diesem Jahr eigens konzipierte Homepage gedeckt.

„Darüber hinaus ist es für uns eine Absicherung, dass die Künstler tatsächlich auch an der Route teilnehmen und nicht kurzfristig abspringen”, ergänzt Hartmut Dammers von der Villa Herzogenrath. Dort wird am Freitag, 22. Juni, um 19 Uhr die Eröffnung der Eurode-Kunstroute stattfinden. Eine Abschlussveranstaltung ist im Werkplaats K geplant.

Mit der Kunstroute verfolgen die Macher einerseits das Ziel, die Kunstwelt der beiden Grenzstädte aufzuzeigen. Andererseits sind Kunst und Kultur für Jos Reinders „Bereiche, durch die die Bewohner der Städte enger zusammenwachsen können”. Die Neustraße könnte darum „noch ausdrücklicher in das Konzept einbezogen werden”. Jos Reinders macht sich bereits Gedanken zur Umsetzung.

Voraussetzungen und Anmeldung

Für die Eurode-Kunstroute am 23. und 24. Juni können sich noch Künstler anmelden. Aufgerufen, sich mit ihrem Atelier oder im Rahmen einer Gruppenausstellung zu beteiligen, sind alle, die einen aktuellen oder ehemaligen Wohnsitz in Herzogenrath oder Kerkrade haben. Weitere Voraussetzungen sind eine akademische Kunstausbildung oder ein Nachweis gleichwertiger Ausstellungstätigkeit sowie ein künstlerischer Bezug zu Eurode.

Anmeldungen können bis Samstag, 14. April, beim Forum für Kunst und Kultur, Bahnhofstraße 15, oder bei Josef Poque, Bereichsleiter Schule, Sport, Kultur der Stadt Herzogenrath, unter josef.poque@herzogenrath.de eingereicht werden. Infos unter Telefon 02406/83310.

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