Neue Ehrenamtskarte belohnt beim Einkauf und im Schwimmbad

Von: Stefan Schaum
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Wir machen mit: Die gestern von Ministerialrätin Ulrike Sommer (Mitte rechts) und Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders (vorne rechts) unterzeichnete Kooperation zur Ehrenamtskarte wird auch von vielen Gewerbetreibenden unterstützt. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Ehre, wem Ehre gebührt. Und das sind nicht immer die, die gerade in der ersten Reihe stehen. Vor allem im Vereinsleben gibt es etliche, die im Verborgenen viel Zeit investieren, damit Menschen in Gemeinschaft Sport treiben, Hobbys pflegen oder Verletzten helfen können. Diese Menschen sollen nun auch in Alsdorf belohnt werden.

Seit Freitag gehört die Stadt zu dem Kommunen in NRW, die die Ehrenamtskarte für besonders Engagierte anbieten.

Beim Besuch von Ulrike Sommer, Minsterialrätin im Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, hat Bürgermeister Alfred Sonders die Kooperation unterzeichnet. Damit ist Alsdorf die 98. Kommune in NRW, die die Karte anbietet. Der Clou: Wer solch eine Karte hat, kann einige Vergünstigungen in Anspruch nehmen: Reduzierter Eintritt in Museen oder Schwimmbädern, Rabatte in Geschäften oder ein Gratisgetränk in einem Restaurant etwa. Und: Die Karten gelten in allen teilnehmenden Kommunen.

In Alsdorf unterstützen gleich zehn Partner zum Start die Ehrenamtskarte. Von der Bücherei und dem Luisenbad, über Einzelhändler bis hin zu Gastronomen. Dafür gab es Lob von der Besucherin. Sommer: „Alle Achtung. Viele Kommunen unterzeichnen erst den Vertrag und schauen dann, ob sie geeignete Partner finden.”

In Alsdorf sei halt manches anders, meinte Sonders, der mit großem Zuspruch seitens der Ehrenamtler und weiterer Unterstützung durch Händler rechne. Zumal die Stadt mit ihren gut 420 Vereinen eine erhebliche Zahl von Ehrenamtlern beheimate, wie Sommer beeindruckt zur Kenntnis nahm. „In unserem Land gibt es ohnehin viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren - aber in Alsdorf gibt es wohl besonders viele.” Nicht nur Rabatte bringt die Karte übrigens mit sich. Sommer: „Es geht hier nicht nur um Prozente, sondern auch darum, Wertschätzung gegenüber Ehrenamtlern zum Ausdruck zu bringen.”

Für die Ehrenamtskarte können sich Personen bewerben, die sich im Schnitt fünf Stunden pro Woche ehrenamtlich engagieren. Mindestens 250 Stunden pro Jahr sollten geleistet und - etwa von einem Vereinsvorsitzenden - nachgewiesen werden.

Zugehörigkeit zu einem Verein ist keine Bedingung. Ebenso ist es möglich, ehrenamtlich geleistete Stunden für mehrere Projekte zu addieren.

Drei Jahre ist die Ehrenamtskarte gültig, die anschließend verlängert werden kann.

Ab Montag, 21. März, steht das Anmeldeformular auch auf der Homepage der Stadt Alsdorf zum Download bereit. Erhältlich ist es zudem im Kulturamt im Rathaus. Jürgen Kohlhöfer berät rund um das Thema unter Tel. 02404/50298.

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