Neubaugebiet im Südwesten Baesweilers nimmt Formen an

Von: mas
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Planungen zum Neubaugebiet Baesweiler Südwest: Ein großflächig angelegter Kreisel wird an dieser Stelle gebaut. Dieser wird mit einer eigenen Fahrradspur ausgestattet. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Das Neubaugebiet Baesweiler-Südwest nimmt konkrete Formen an. Zumindest auf dem Papier. Mit ersten Detailfragen beschäftigte sich der Verkehrs- und Umweltausschuss unter Leitung von Wilfried Menke in einer Sondersitzung in dieser Woche.

Die Straßenplanung für das neue Gebiet, in dem etwa 1000 Menschen ihre Heimat finden sollen, passierte am 3. November bereits den Bau- und Planungsausschuss. Wie die Kreisverkehrsplanung im Hinblick auf sichere Querung für Fußgänger und Radfahrer aussehen kann, wurde diskutiert. Außerdem war der Ausbau der Bushaltestelle „Am Lindchen“ ein Thema der Sitzung.

Vorgestellt wurden die aktuellen Pläne von der Technischen Dezernentin Iris Tomczak-Pestel. Die Straßenplanung ist zwischen der Stadt Baesweiler, dem Planungsbüro, mit der ASEAG und der Städteregion Aachen als Baulastträger eng abgestimmt worden. Die Dezernentin schickte voran, dass die Erschließung erforderlich macht, die K 27 umzugestalten. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass das Neubaugebiet an die Kreisstraße 27 angebunden ist.

Erreichbarkeit wichtig

Auch die Erreichbarkeit des ÖPNV aus dem neuen Gebiet und aus Oidtweiler spielt eine wesentliche Rolle. Iris Tomczak-Pestel erläuterte den Politikern unter anderem, dass die Radien des Kreisverkehrs (Kreuzungspunkt B 57, Merberener Weg, Alsdorfer Straße und neu anzulegende Straße im Wohngebiet) besser auszubilden sind. Drei Hauptarme wird der Kreisel haben und auch eine farblich markierte Spur für Radfahrer aufweisen.

Die Ein- und Ausfahrt am Merberener Weg ist für den landwirtschaftlichen Verkehr und für die Anwohner dort vorgesehen. Auch an eine mögliche Gefährdungslage für Radfahrer wurde gedacht und deshalb die Spuren etwas versetzt in die Planung einbezogen.

Bedenken, dass vom Kreisel bis zur Ampel am Kapellchen motorisierte Verkehrsteilnehmer deutlich beschleunigen könnten, teilte die Dezernentin nicht. Im Verlauf der Straße – etwa auf Höhe Am Lindchen – werden beidseitig Buskaps angelegt. Dies stellt zwar bei gleichzeitigem Halt von Bussen eine Verengung dar, „aber Pkw können immer noch am Bus vorbeifahren“, versicherte Tomczak-Pestel.

Sie verwies darauf, „Bus und vorbeifahrender Pkw haben jeweils drei Meter Fahrbahnbreite zur Verfügung“. Schwierig könne es kurzzeitig durchaus werden, sollten auch Lkws in einer solchen Situation diesen Punkt passieren wollen.

„Ein möglicher Rückstaueffekt ist reduziert, aber durch die zwangsweise niedrigere Geschwindigkeit wird der Sicherheitsaspekt im Bereich des Buskaps insbesondere für die querenden Fußgänger berücksichtigt.“ Eine Querungshilfe ist unmittelbar an den Haltestellen ebenfalls vorgesehen. In Richtung Ortseinfahrt Baesweiler bleibt der Radweg bestehen, auf der gegenüberliegenden Seite wird ein kombinierter Fuß- und Radweg gebaut.

Die Planungen fanden fraktionsübergreifend Anerkennung. Das wirkte sich im Abstimmungsverhalten aus. Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, die Planung entsprechend umzusetzen.

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