Alsdorf - Neubau von Gymnasium und Realschule in der Zeit

Neubau von Gymnasium und Realschule in der Zeit

Von: mas
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Alsdorf. Wenn Kathrin Koppe referiert, dann mit hoher Präzision. Im Alsdorfer Ausschuss für Gebäudewirtschaft brauchte sie eine gute halbe Stunde, um relevante Sachstände zu 16 größeren Baumaßnahmen sowie vielen kleineren Projekten aufzulisten.

Das kostenmäßig größte Objekt ist das Kultur- und Bildungszentrum (KuBiz), das, wie berichtet, mit knapp fünf Millionen Euro Zusatzkosten angesichts der Schäden in der Kraftzentrale zu Buche schlägt. Die Stadt Alsdorf hofft, vom Land NRW bis zu 80 Prozent Förderkosten zu erhalten.

Am Rohbau des Kubiz sind Montagearbeiten der Fenster und der Vorhangfassade sowie Dämm- und Abdichtungsarbeiten im Bereich der Innenhöfe abgeschlossen. „Der Neubau läuft planmäßig“, so machte Kathrin Koppe, die Geschäftsführerin der GSG Grund- und Stadtentwicklung GmbH, dies auch am Innenausbau der Realschule fest. Dort wurden erste Decken geschlossen. Insgesamt sieht es so aus, dass die Ausbaugewerke, Trockenbau, Estrich, Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik „sich planmäßig in der Umsetzung befinden“.

Sanierung der Außenfassade

In der Kraftzentrale „erfolgt die Sanierung der schadhaften Mauerwerksfugen und der Klinker der Außenfassaden“. Die Fenster sind demontiert und die finale Abstimmung mit dem Denkmalschutz ist abgeschlossen. Derzeit „werden die neuen Fenster produziert“, teilte Kathrin Koppe den Ausschussmitgliedern mit. Die hatten zu Beginn der Sitzung des verstorbenen Mitgliedes Dieter Lothmann gedacht.

Zu den größeren Maßnahmen 2015 zählte auch der Rückbau der Hauptschule Siedlung Ost, der als abgeschlossen gilt und mit fast 700.000 Euro zu Buche schlug. Viel war und ist zudem an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule zu renovieren. Ende nächsten Monats soll die Brandschutzsanierung der Turnhalle abgeschlossen sein. Darin enthalten sind zusätzliche Außentüren als Flucht- und Rettungswege, Roh- und Innenausbauarbeiten sowie die Ergänzung von Rauch-Wärme-Abzügen in der Sporthalle.

Zudem wurde die Sanierung der lufttechnischen Anlagen in den Umkleiden und Duschen sowie die Instandsetzung der Nebenräume vorgenommen. 2,39 Millionen Euro wurden in das Projekt gesteckt, an dessen sechs Bauabschnitten fast vier Jahre gearbeitet wurde. Dazu zählte auch die Sanierung eines Naturwissenschaftsraumes, der Rückbau von vier gemieteten Containerklassen und die Erneuerung der Eingangstüren der Turnhalle.

Letzteres verzögert sich allerdings – die liefernde Firma habe Fristen nicht eingehalten. Ein „dicker Posten“, so formulierte die Referentin, ist die brandschutztechnische und statisch-konstruktive Sanierung der Grundschule Schaufenberg. Im Kostenrahmen von 412.000 Euro stecken die Ertüchtigung der Flucht- und Rettungswege, konstruktive Reparaturen wie die Instandsetzung des Dachstuhls am Hauptgebäude und die Optimierung der Sicherheitstechnik.

Im Januar des kommenden Jahres soll die Brandschutzsanierung des Alsdorfer Rathauses abgeschlossen sein. Derzeit wird am Unter- und sechsten Obergeschoss gearbeitet. Ziel ist die Fertigstellung der Sanitärbereiche und das Legen der Leitungen. Auch wird derzeit im ersten, vierten und fünften Obergeschoss saniert.

„Desolate Bedingungen durch Wassereintritt“ hat man nach Aussage der Expertin bei der Innenhofsanierung des Rathauses vorgefunden. Massive Schädigungen an den Innenhofwänden ziehen eine Betonsanierung nach sich. Die dafür bisher geplanten Kosten von 129.000 Euro könnten sich demnach noch erhöhen. Der geplante Abschluss der Arbeiten soll am Dezember 15 erfolgen.

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