Neben der Schule bleibt genügend Freizeit

Von: mabie
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Gastschwester Liliana Carius und Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt sprachen mit den PPP-Austauschschülern Savannah Burback, Erich Junghans, Trisha Giron, Catherine Cuthbert und Ian Gaona (v.l.) über ihre Erfahrungen in Deutschland. Foto: Markus Bienwald

Nordkreis. „Du sprichst schon sehr gut Deutsch“, lobte Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt den jungen Savannah Burback aus Kalifornien. „Nein“, gab der zurück, und das Gelächter in der Runde beim Besuch der PPP-Stipendiaten im Restaurant „Eurode live“ in Herzogenrath-Mitte war groß. Denn Savannah spricht ausgezeichnet die Sprache des Landes, in das er vor einigen Monaten als Austauschschüler kam.

Wie die vier anderen Stipendiaten Ian Emmanuel Gaona, Erich C. Junghans, Catherine Joyce Cuthbert und Trisha Mae Giron, kam er über das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) in unsere Region. Er lebt bei Familie Hermanns in Herzogenrath, Mutter Alexandra freut sich über das Gastkind für ein Jahr.

„Internationale Familie“

Gleiches gilt natürlich auch für die weiteren Teilnehmer. So hat Trisha Mae Giron nicht nur bei Ferdinand Carius und seiner Frau Maria Carmelia Gilorente ein schönes Zuhause auf Zeit, sondern in Gastschwester Liliana Carius eine Freundin gefunden.

Die Aufnahme eines Gastschülers war für die Familie Carius aus Alsdorf kein Thema. „Wir sind ohnehin eine internationale Familie“, so Vater Ferdinand. Catherine Joyce Cuthbert kam bei Karin Bretfeld und Roland Stern unter und freut sich, bei dem kinderlosen Paar ein schönes Jahr verbringen zu dürfen.

Neben der Schule und den unterschiedlichen Einstufungen für Auslandsschüler war natürlich auch die Freizeitgestaltung ein Thema für die amerikanischen Gäste. Ian Gaona spielt in Deutschland Handball, während sein sportliches Herz Zuhause eher für Baseball und Football schlägt. „Aber das macht auch viel Spaß“, sagt er mit leichtem Akzent.

Erich Junghans, der seines Namens wegen ohnehin eher als Deutscher eingestuft wird, freut sich, bei Familie Lehninger in Würselen ein schönes Daheim auf Zeit gefunden zu haben.

Während Vorstellungen und Wirklichkeit beim Thema Schule und Freizeitgestaltung nicht so sehr auseinanderdriften, und der Kontakt per Telefon und Skype nach Hause gesichert ist, kritisierten die Gasteltern allerdings ein wenig die Organisation.

„Ich habe zum ersten Mal ein Gastkind und ich muss zugeben, ich war vielleicht ein wenig zu blauäugig“, so Alexandra Hermanns. Aber auch dazu ist die Sprechstunde mit dem Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt da, schließlich ist PPP ein Bundesprogramm, und hier können vielleicht auch die Politiker ein wenig an den Stellschräubchen drehen, damit alles ein wenig glatter läuft.

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