Naturfreunde: Lebensraum für Bienen und Hummeln verbessern

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Auf dem Bild zu erkennen ist groß (mit den Bienen) Manfred Nievelstein (Vorstandsmitglied der NF), im Hintergrund am Baum einer der drei Hobbyimker (Manfred Tesch) sowie NF-Mitglieder und Gäste.

Nordkreis. „Warum sind Bienen für uns wichtig?“ Dazu hatten der Vorsitzende der Naturfreunde (NF) Herzogenrath-Merkstein, Bruno Barth, und die Umweltreferentin der Ortsgruppe, Marika Jungblut, in die Kleingartenanlage nach Alsdorf-Ost eingeladen.

Dort gaben der Vorsitzende des Bienenzuchtvereins Bardenberg-Alsdorf, Herbert Gerhards, und die Hobbyimker Manfred Tesch und Dr. Hans Toni Ratte Auskunft. Zehn Bienenvölker gibt es dort, so „brav gezüchtet“, dass auch die NF-Gäste problemlos in unmittelbarer Nähe den Erklärungen lauschen konnten.

Man versucht durch Züchtung, die heimischen Bienen resistenter gegen die Milbenkrankheit zu machen. Alle – einschließlich der Wildbienen und Hummeln – leiden auch darunter, dass Pestizide auf Felder gespritzt werden und generell Landschaft sowie private Gärten steriler geworden sind – immer weniger Kornblumen, Löwenzahn und ähnliches. Die Konsequenz ist, dass ab Juli „Nahrungsknappheit“ bei den Insekten herrscht.

Die NF sind deshalb dafür, dass zum Beispiel durch Feldrandstreifen mit Wildpflanzen die Lebensbedingungen für diese Tiere verbessert werden. Dabei sind nicht nur Landwirte und Privatleute gefragt, sondern auch die Kommunen bei der Gestaltung der Anlagen.

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