Naturfreunde: Für ein konsequentes Frackingverbot

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Herzogenrath. Bernd Krott, stellvertretender Vorsitzender der Naturfreunde (NF), sprach sich bei seiner Begrüßungsrede auf der Sonnenwendfeier des NF-Bezirks Nordeifel für ein konsequentes Frackingverbot aus. Außerdem wurde Kritik an einem Radschnellweg durch das Wurmtal geübt.

„Die Sonnenwendfeiern stehen in der demokratisch geprägten Tradition von Freiheitsliebe. Deshalb wurden sie von der Arbeiterjugend und eben von den NF aufgegriffen. Dass sie von den Nazis ähnlich wie die rote Fahne oder umgetextete Arbeiterlieder ,geklaut‘ wurden, darf uns nicht hindern, diese zu feiern“. So eindeutig äußerte sich der stellvertretende Vorsitzende, Bernd Krott, in seiner Begrüßungsrede in Vertretung des urlaubenden Vorsitzenden Bruno Barth auf der Sonnenwendfeier des NF-Bezirks Nordeifel (Städteregion Aachen), die in diesem Jahr auf dem Gelände des NF-Hauses in Merkstein stattfand.

In seiner Rede ging Bernd Krott weiter darauf ein, dass der NF-Bezirk sich intensiv zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen eingebracht habe: Für ein konsequentes Frackingverbot, gegen die geplanten Freihandelabkommen wie das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP), für atomare Abrüstung. Regional haben sich die NF zum von der Städteregion geplanten Radschnellweg Aachen – Herzogenrath/Heerlen positioniert.

Bernd Krott, der der Aachener Ortsgruppe der NF angehört, dazu: „Einen fünf Meter breiten Asphaltweg durch das Wurmtal darf es nicht geben, auch wenn darauf Fahrräder und keine Autos fahren sollen!“ Die skizzierte Trassenführung entlang des Naturschutzgebietes Wurmtal mitten durch Landschaftsschutzgebiet mit Erdbewegungen von Pannesheide nach Herzogenrath sei „überflüssig, unsinnig und ökologisch bedenklich“.

Abgerundet wurde die Feier durch das Entzünden des Sonnenwendfeuers, nachdem die Musikgruppen der NF-Merkstein und Eschweiler und das Volksmusikorchester Merkstein die Gäste erfreut hatten.

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