Naturfeunde bemängeln Trasse des Radschnellweges

Von: mabie
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Zu wenig Platz: Bruno Barth und Marika Jungblut von den Naturfreunden fordern die Herzogenrather dazu auf, sich auch den weiteren Verlauf der geplanten Trasse genauer anzusehen. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Ganz schön wenig Platz sieht, wer einmal vor Ort diese Engstelle auf der möglichen Trasse für den geplanten Radschnellweg auf Herzogenrather Stadtgebiet anschaut.

In der Ortslage Straß und nur etwas mehr als einen Kilometer Luftlinie entfernt vom Bahnhof in Herzogenrath-Mitte könnte hier die mindestens vier Meter breite Trasse entlanglaufen. „Ein Unding“, findet Bruno Barth von den Naturfreunden in Herzogenrath, und seine Vereinskollegin Marika Jungblut fordert die Menschen dazu auf, sich auch den weiteren Verlauf der Plantrasse genauer anzusehen.

Unweit dieser Stelle nahe der Bahnlinie Aachen-Mönchengladbach findet sich noch eine abschüssige Strecke, die durch einen schmalen Tunnel in das Naturschutzgebiet Broichbachtal mündet.

„Um die Steigung auszugleichen, und den Übergang über die Schienen zu ermöglichen, ist ein enormer Aufwand nötig“, denkt Marika Jungblut. Für sie wie für ihren Mitstreiter Bruno Barth sind die Kosten von mindestens 15 Millionen Euro für den 23 Kilometer langen Radschnellweg von Aachen nach Heerlen/NL zumindest an dieser Stelle eher teuer und unnötig verplantes Geld. „Dazu darf der gesamte Teil von Pannesheide nach Herzogenrath entlang des Naturschutzgebietes gar nicht realisiert werden“, schimpft Barth auf die Planung.

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