Narren stimmen sich auf Fußball-EM ein

Von: ch
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Können die Fußball-EM in die
Können die Fußball-EM in diesem Jahr gar nicht erwarten: Die Mitglieder dieser Fußgruppe zeigten, was für sie in diesem Jahr wichtig ist. Foto: Wolfgang Sevenich

Alsdorf. Nur eine Unterbrechung gab es, und die stand im Fahrplan: Während eines Triebwagens der Euregiobahn senkten sich am Bahnhof Mariadorf die Schranken - und die närrische Prozession vom Mark in Blumenrath zur Mehrzweckhalle in Hoengen war für einige Minuten geteilt.

Ansonsten gab es für Zugleiter René Hogen vom Karnevalsausschuss und seine Helfer wenige Probleme. Das Publikum am Straßenrand verhielt sich sehr diszipliniert, zumal ein gutes Angebot von Kamelle und anderen Leckerchen für gute, erwartungsfrohe Stimmung sorgte.

Verzaubernde Seifenblasen

Ausgesprochen farbenfroh gestaltete sich das Aufgebot der Vereine und privaten Gruppen, wobei nicht zuletzt die St.-Cornelius-Schützen für einen willkommenen Farbtupfer sorgten: Ihre Delegation präsentierte sich in einem bunten Fantasylook und zeigte damit, dass es auch und gerade im organisierten Karneval noch Freiraum, in denen Menschen ihren Traum leben können, gibt. Das sah eine Gruppe von Kindern wohl genau so: Der einzige Erwachsene in ihren Reihen sorgte mit großer Kunstfertigkeit für sehenswerte Seifenblasen und verzauberte damit kleine wie große Zuschauer.

Das 91-jährige Bestehen des Musikzuges der Hoengener Feuerwehr würdigte ein origineller Fahnenträger auf seine Weise: „91 Jahre - Hurra, wir leben noch!”, wunderte er sich auf seinem Banner. Mitglieder einer privaten Fußgruppe machten derweil keinen Hehl daraus, was ihnen in diesem Jahr wichtig ist: Sie hatten sich als Fußbälle kostümiert und zogen auf ihrem Handwagen einen „Mannschaftsbus” mit sich - untrügliches Zeichen dafür, dass bei ihnen die Begeisterung für die Kicker-EM in Polen und der Ukraine schon vollends aufgeflammt ist.

Ganz bodenständig zeigten sich hingegen die Musiker der Boischer Brass-Band: Decke Trumm und dröhnendes Blech gehören schließlich dazu, wenn es darum geht, dem Fastelovend Würze zu geben.
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