Nahversorgungszentrum soll den Standort sichern

Von: tv
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Informativ: Petra Bremser erklärte besorgten Anwohnern die Pläne der Stadt. Foto: Thomas Vogel

Herzogenrath. „In der Vergangenheit war Debetz eines der größten Möbelhäuser in der Region”, sagt Rüdiger Staron. Das hat sich geändert. Egal ob Pallen in Würselen, Porta in Aachen oder der riesige Woonboulevard in Heerlen - die Konkurrenz ist größer geworden. Es wurde klar, so Staron, dass der Möbelmarkt in Straß in seiner jetzigen Größe nicht bestehen bleiben kann.

Um den Standort zu sichern, hat die Stadt einer Umnutzung grünes Licht gegeben.

Staron ist verantwortlich für das Dezernat 3 der Stadtverwaltung, das sich aus den Fachbereichen Bau und Betrieb sowie Stadtplanung und Umwelt zusammensetzt.

Damit ist er der richtige Mann, um bei der Bürgerversammlung betroffenen Anwohnern und Interessierten die Pläne vorzustellen und auf Fragen und Anregungen einzugehen. Aber er ist nicht alleine gekommen.

Petra Bremser von der Bauleitplanung unterstützt ihn ebenso wie Dieter Gronowski, Vorsitzender des Umwelt- und Planungsausschusses. Auch Stephan Mingers, Leiter des Fachbereichs 3, versucht die Bürger bestmöglich zu informieren.

Das Bevölkerungsinteresse entspricht den Erwartungen der Veranstalter. Bei heißem Wetter haben sich 22 Bürger im Eurode Business Center eingefunden, die alle gespannt der Vorstellung der Pläne folgen.

Die gibt es nicht nur zu hören. Durch Laptop und Beamer können sich alle ein Bild von den zukünftigen Umrissen der Anlage machen und sehen, wie die Verkehrsführung geplant ist. Der Debetz-Standort ist durch seine Lage im Wohngebiet, durch seine Größe und durch die verfügbaren Parkplätze gut geeignet, die Rolle eines ergänzenden Nahversorgungszentrums zu übernehmen.

Realisiert werden soll das durch einen Lebensmittelsupermarkt, der künftig auf 2700 Quadratmetern das Sortiment der Gewerbefläche kräftig erweitern wird. Laut Petra Bremser ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Standortsicherung. Die Verkaufsfläche des Möbelhauses wird dementsprechend verkleinert.

Die Bedenken berücksichtigen

Aber ist das alles auch so machbar? Mehrere Gutachten, die von der Verwaltung in Auftrag gegeben wurden, kommen zu einer positiven Prognose. Lediglich kleine Änderungen, was die Ein- und Ausfahrt des Geländes betrifft, seien nötig.

Die Untersuchungen waren durchaus umfangreich. Über Einzelhandelsgutachten, Verkehrs- und schalltechnische Untersuchung bis hin zur Prüfung altbergbaulicher Gesichtspunkte konnten einige Bedenken von Anwohnern schon zerstreut werden.

Diskussionsbedarf, so fanden die Teilnehmer an der Bürgerversammlung, bestand dennoch. Hauptsächlich ist es der Verkehr, das Ein- und Ausfahren vom Gelände während der Stoßzeiten, wo der Meinung betroffener Bürger nach Probleme lauern.

Die Bedenken und Anregungen werde man mitnehmen und bei den weiteren Planungen berücksichtigen, versprachen die Vertreter der Stadt.
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