Närrischer Umzug von Bardenberg nach Würselen

Von: ch
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Die Farbpalette des großen Umzugs von Bardenberg nach Würselen wurde durch den Prunkwagen von Prinz Gert I. bereichert. Foto: Wolfgang Sevenich
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Der Bardenberger Prinz Stefan I. und seine Birgit genossen sichtlich den Ausblick vom Wagen. Foto: Wolfgang Sevenich
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Schließlich machten viele Narren mit wie etwa diese Gruppe gut gelaunter Clowns mit. Foto: Wolfgang Sevenich
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Die Farbpalette des großen Umzugs von Bardenberg nach Würselen wurde durch die Wurmtalschule bereichert. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. In diesem Jahr war er von Bardenberg in die Düvelstadt unterwegs, 2018 zieht er dann wieder anders herum: Der Würselener Umzug verbindet den Stadtteil mit seinem Zentrum und damit auch die Menschen, die dort wohnen.

Die flankierten auch am Tulpensonntag wieder den Zugweg und begleiteten die prächtigen Wagen der Karnevalsvereine wie die Fußgruppen und Musikkapellen mit schallenden „Alaaf!“-Rufen. Trotz aller Begeisterung: Ohne Geld geht auch für die Jecken nichts. So schickte das Komitee Würselener Karneval (KWK) als Veranstalter an der Zugspitze eine muntere Truppe von „Kollektanten“ vorneweg, um bei den Umstehenden Spenden einzusammeln.

Von den Prachtwagen des Wöschelter Narrenherrschers Gerd I. (ihm machte nur Bürgermeister Arno Nelles Konkurrenz, der sich als Erster Vorsitzender des KWK den Wagen mit Präsident Hans Sinken und Geschäftsführer Michael Vonz teilte) und der Vereine einmal abgesehen, waren es auch hier die Fußgruppen, die mit Pfiff und Witz kostümiert um die Gunst der Zuschauer wetteiferten.

Familie Vorwälder und ihre Freunde beispielsweise lästerten in ihrer mobilen „Polit-Hit-Parade“ über die aktuelle Prominenz, Bundeskanzlerin Angela Merkel und längst schon weit über seine Heimatstadt bekannt gewordenen SPD-Frontmann Martin Schulz inbegriffen. Auf Kaperfahrt gingen die Sportler des TV Scherberg, die sich als Piraten verkleidet hatten.

Auch die Schauspieler des Würselener Volkstheaters machten nicht unbedingt durch die bei ihnen üblichen Mittel auf sich aufmerksam: Sie zogen als große glückliche Hippie-Familie durch die Straßen und erklärten: Hü tröckt ose Verein ze Foß met Allaf dörch de Stadt“. Ganz tierisch gaben sich die Handballer des VfL Bardenberg: Sie hatten sich über Nacht in „Happy Hippos“ verwandelt. Eine ganz andere Natur zeigten ihrerseits die „Dorfspatzen“, die zu Vampiren mutiert waren. Kritische Töne schlugen die „Burgnarren“ aus Morsbach an, die klagten: „Karneval und Brauchtumswelt, leider läuft nichts ohne Geld“.

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