Närrischer Lindwurm schlängelt sich durch die Straßen

Von: dag
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Keine Angst: Dieses Exemplar ist zum Ausstopfen zu schade.
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Einfach nett anzusehen: In tollen Kostümen präsentiert sich die Damenwelt.
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Alles Käse – oder was? Als Gag aber nicht als Brotbelag sind diese Drei geeignet.

Würselen. „Alaaf! D‘r Zoch kütt!“ Der Schlachtruf elektrisierte am Tulpensonntag in den Stadteilen Würselen-Mitte und Bardenberg. Von allen Seiten strömten Zuschauer herbei. Der gemeinsame Karnevalszug in der Düvelstadt nahte – diesmal vom „Dörflein“ aus bis in die Würselener Innenstadt. Viele tausend bunt kostümierte Narren und willige Mitfeiernde aus der ganzen Region säumten die Straßen und jubelten der närrischen Karawane zu.

Rund 35 bunt geschmückte Gruppen schlängelten sich zu Fuß oder auf Motivwagen – mit etlichen Stockungen – den Zugweg entlang, an dem sich an markanten Stellen beachtliche Menschentrauben bildeten. So trabten quietschfidele Clowns, lustige Malergesellen, Clownfische namens Nemo und närrische Micki Mäuse ebenso mit wie „waschechte“ Robin Hoods im Prinzengefolge. Dazu gesellten sich lachende Holländerinnen, süße Mariechen, smarte Gardisten und so weiter.

Dann wiederum hieß es „Bauer sucht Frau“. „Teuflich gut und himmlisch jeck“ ging es ebenfalls zu und die Scherberger Kaninchen suchten ein Nest. Ultimativer Fixpunkt war der Wagen von Bardenbergs Tollität Cor I. (Lataster), der aus lichter Höhe dem Narrenvolk zu jubelte. Kamelle, Schokolade, Gummibärchen, Waffeln und vieles mehr flogen durch die Luft und wurden von kleinen und großen Narren in Türen gestopft. Im Anschluss an das bunte, närrische vom Komitee Würselener Karneval (KWK) und dem Ausschus Bardenberger Karneval (ABK) organisierte Straßentreiben wurde unter anderem auf der „After-Zoch-Party“ in der Aula an der Klosterstraße zünftig weitergefeiert.

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