Närrischer Grenzlandschild für Verheyen

Von: ehg
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Stellten Sabine Verheyen als 34. Trägerin des „Närrischen Grenzlandschilds“ vor: Senatspräsident Harald Matthäus (v.l.), Präsident Achim Mallmann, Vize-Präsident Winfried Hahn, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Aachen Hubert Herpers. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Zum 34. Male verleiht die KG „Au Ülle“ den Sonderorden „Närrischer Grenzlandschild“. In der über 50-jährigen Ordensgeschichte wird erstmalig eine weibliche Persönlichkeit mit ihm ausgezeichnet wird: die Aachener Europaabgeordnete Sabine Verheyen.

Die Verleihung ist am Samstag, 12. November. Die humorvolle Dame erfülle – so der Präsident des Senats, Harald Matthäus, bei der Vorstellung der ersten Ordensträgerin in der Geschäftsstelle der Sparkasse – die Ordenskriterien im vollen Umfange. Habe sie sich doch ihnen gemäß „besondere Verdienste um und für das Aachener Grenzland von der Eifel bis zum Niederrhrein“ erworben. Die vom Ordenskuratorium einstimmig gewählte Sabine Verheyen wird die erste Ehrensenatorin auf Lebenszeit sein.

Kurz umriss Matthäus die politische Karriere der in Eilendorf geborenen, verheirateten Mutter von drei Kindern. Der Christlich-Demokratischen Union gehört sie seit 1990 an. Von 1994 bis 2009 war sie Mitglied im Rat der Kaiserstadt und von 1999 bis 2009 auch Bürgermeisterin. Außerdem ist die Politikerin seit 1999 Mitglied im Euregiorat, seit 2001 im CDU Landesvorstand NRW und seit 2002 im Landesvorstand der Kommunalpolitischen Vereinigung.

Verheyen ist als EU-Parlamentarierin der 7. Wahlperiode seit 2014 Sprecherin der EVP-Fraktion im Ausschuss für Kultur und Bildung sowie stellvertretende Vorsitzende in der Delegation für die Beziehungen zu Südafrika.

Dass die Ordensträgerin in spe das Herz am rechten Fleck hat, das habe er (Matthäus) erfahren dürfen, als er als Prinz der Düvelstadt dem Parlament in Brüssel seine Aufwartung gemacht habe. Auch was den Karneval anbetreffe, erfülle Sabine Verheyen, eine überzeugte Europäerin, die Ordenskriterien in besonderer Art und Weise. Seit 1994 zieht sie als singendes Oberwaschweib der Stadtwache „Oecher Börjerwehr“ durch die Säle. Alle „Einnahmen“ aus ihren gesanglichen Aktivitäten stellt sie der CF-Selbsthilfe für an Mukoviszidose erkrankte Menschen zur Verfügung.

Herzlich bedankte sich Verheyen bei Aktivitas und Senat der „Au Ülle“, „dass Sie mich als Ordensträgerin erkoren haben“. Doch: „Sie werden mich noch kennenlernen.“

„Wir sind stolz darauf, dass Sabine Verheyen den „Närrischen Grenzlandschild“ angenommen hat“, freute sich „Ülle“-Präsident Achim Mallmann. Für die Stadt Würselen gratulierte ihr Vize-Bürgermeister Winfried Hahn. Grüße des Verbands der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise überbrachte Vize-Präsident Willi Sommer. Als Gastgeber hieß SK-Aufsichtsratsvorsitzender Hubert Herpers neben der Ordensträgerin in spe die Präsidien von Aktivitas und Senat mit freundlichen Worten willkommen.

Die Verleihung des 34. Sonderordens erfolgt im Rahmen einer Gala, die am 12. November um 19.30 Uhr in der Aula an der Klosterstraße stattfindet. Musikalisch umrahmt wird sie von der 20-köpfigen Big-Band der Sparkasse Aachen, die im Anschluss an den offiziellen Teil zum Tanz aufspielen wird. Bei der Programmgestaltung werden als Stargäste des Abends „Stenzel und Kivits“ sowie die „Ülle“-Marie Larissa Kever und die Damengarde der Gesellschaft mit neuen Tänzen mitwirken.

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