Nadelöhr auf der Ausfallstraße soll ausgeweitet werden

Von: hr
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Eine Verwaltungsvorlage sieht
Eine Verwaltungsvorlage sieht vor, dass künftig zwei Geradeausspuren vom Prager Ring in Richtung Eulersweg führen. Diese Maßnahme soll die Situation an diesem Verkehrsknotenpunkt entschärfen. Foto: Harald Krömer

Aachen/Würselen. Der CHIO naht mit Riesenschritten, und bald schon spielt die Alemannia wieder auf dem Tivoli. Zu beiden Ereignissen - und jeden Tag im Berufsverkehr - knubbeln sich die Autofahrer am Nadelöhr Krefelder Straße/Prager Ring/Eulersweg. Oft kommt es zu beträchtlichen Rückstaus auf der Ausfallstraße in den Nordkreis.

In den nächsten Jahren könnte sich die Situation allerdings entspannen. Denn der Ausbau des Knotenpunkts hat in der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg nun die erste Hürde genommen.

Die Bezirksvertreter haben in ihrer jüngsten Sitzung nämlich dem städtischen Mobilitätsausschuss empfohlen, den Ausbau zu beschließen und die Verwaltung mit der finanziellen Planung zu beauftragen. Wenn die Bezirksvertreter von Aachen-Mitte gleiches in ihrer Sitzung am Mittwoch empfehlen, kann der Mobilitätsausschuss in seiner Sitzung am 7. Juli zur Entscheidung schreiten.

Der Ausbau-Vorschlag der Verwaltung sieht vor, auf dem Prager Ring eine zweite zusätzliche Geradeausspur in Richtung Eulersweg zu schaffen, wo beide Spuren dann wieder ineinander geführt würden. Damit könne das Rückstauproblem auf dem Prager Ring, wo sich gerade in den Nachmittagsstunden die Autos häufig bis hinter die Kreuzung Prager Ring/Feldchen/Güt-Dämme-Straße stauen würden, entschärft werden. Somit würde gleichzeitig auch der Abfluss aus der Gut-Dämme-Straße verbessert werden, was den dort verkehrenden Buslinien zugute käme.

Die Verwaltung taxiert die Kosten des Grunderwerbs und des Ausbaus, die zwischen Stadt, Landesbetrieb Straßenbau sowie einem Investor aufgeteilt werden, auf insgesamt rund 200.000 Euro.

Die SPD-Stadtratsfraktion hatte 2009 zudem in einem Ratsantrag gefordert, auf dem Eulersweg eine eigene Rechtsabbiegespur auf die Krefelder Straße anzulegen. Doch „das geben die Zahlen nicht her”, erläuterte ein Mitarbeiter des städtischen Verkehrsmanagements den Bezirksvertretern. Eine Verkehrszählung habe bereits 2007 mit 441 Abbiegevorgängen vom Eulersweg auf die Krefelder Straße eine zu geringe Anzahl ergeben.

Dem widersprachen auch die SPD-Vertreter in der Laurensberger Bezirksvertretung nicht mehr und stimmten der Empfehlung gemeinsam mit allen anderen Fraktionen zu.
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