Nachwuchs der Feuerwehr übt sich

Von: ehg
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Möglichst realistisch: Wie mit Schaum gelöscht wird, hat der Nachwuchs der Feuerwehr in einem Szenario erfahren.

Würselen. Pünktlich zum Schichtwechsel haben 16 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Würselen-Mitte ihren Dienst auf der Feuerwache an der Industriestraße angetreten.Wie ihre erwachsenen Vorbilder wurden sie dabei auf die Löschfahrzeuge verteilt.

Hautnah erlebten die zehn- bis 17-jährigen Jugendlichen eine 24 Stunden lange Schicht eines Berufsfeuerwehrmannes mit Ausbildungseinheiten sowie Wartungsarbeiten und einige Einsätze - letztere freilich nur als fiktive Szenarien. Bereits nach kurzer Zeit ertönte der Alarm. Er rief den Nachwuchs zu einem Einsatz auf dem Singer-Gelände an der Bahnhofstraße.

Aus dem obersten Stock des Bürotraktes drang dichter Rauch. Ausgerüstet mit speziellen Übungs-Atemschutzgeräten, rückten die jungen Kräfte zur Menschenrettung vor, während im Außenangriff zwei C-Rohr zum Einsatz kamen. Am Nachmittag hatten die Ausbilder um Jugendwart Sacha Giarrusso einen weiteren Einsatz parat. In der Nordstraße habe es eine Verpuffung im Keller eines Hauses gegeben.

Mit Spezialgeräten wurde die zuvor präparierte Wohnungstüre geöffnet. Schnell war eine vermisste Person gerettet. Nach Anbruch der Dunkelheit wurde eine Person im Stadtgarten vermisst gemeldet. Das unübersichtliche Terrain wurde ausgeleuchtet und die Jugendlichen suchten mit vereinten Kräften. In einem kleinen Tunnel wurden sie fündig. Nachts erforderte noch ein Flächenbrand am Weiweg den Einsatz der Jugendfeuerwehr. Am Ende konnten die Nachwuchskräfte zufrieden ihren wohlverdienten „Feierabend” antreten.

Eine Woche später schlüpften 26 Mitglieder der Jugendgruppen Broichweiden und Bardenberg in die Rolle von Berufsfeuerwehrmännern. Ihren Dienst verrichteten sie vom Gerätehaus in Weiden aus. Mit einem Schaumangriff wurde ein brennendes Fahrzeug gelöscht. Zur Bekämpfung eines Waldbrandes rückten die angehenden Wehrleute in das Wurmtal bei Bardenberg aus. Löschwasser wurde mit Saugschläuchen aus der Wurm geholt.

Ein „Fehlalarm”, ausgelöst durch eine Brandmeldeanlage, und das Abstreuen einer Ölspur gehörten ebenfalls zu dem von den Jugendwarten ausgearbeiteten Einsatzspektrum. Nachdem ein Garagenbrand am Weidener Hof gelöscht war, musste ein unter einem Baumstamm eingeklemmter Waldarbeiter mit einem Hebekissen aus seiner Notlage befreit werden. „Alle Einsatzlagen wurden von den Jugendlichen professionell abgearbeitet”, zog Stadtjugendwart Franz-Josef Mertens eine positive Bilanz.
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