Nach einem Jahr bei Alfons Schuhbeck: Alsdorferin kehrt zurück

Von: Verena Müller
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Katharina Brandt ist aus Alfons Schuhbecks Kochschule zurückgekehrt und hat sich selbstständig gemacht. Foto: Verena Müller

Alsdorf/Gangelt. Ein Jahr war Katharina Brandt bei Alfons Schuhbeck, seit knapp einem Jahr ist sie wieder zurück in der Heimat. Na, fast in der Heimat, eher in der Nachbarschaft müsste man sagen. In Gangelt wohnt sie nämlich inzwischen. Aber der Reihe nach.

Katharina Brandt, aus Alsdorf-Busch stammend, hatte als Kandidatin an zwei Fernseh-Kochshows teilgenommen, wovon die eine in eine Anstellung bei Alfons Schuhbeck mündete. Obwohl die inzwischen 28-Jährige keine Ausbildung zur Köchin absolviert hat, sondern zur Diätassistentin.

In München jedenfalls arbeitete sie zunächst in den Südtiroler Stuben von Schuhbeck, begleitete ihn zu großen Veranstaltungen, für die der Starkoch das Catering lieferte, und übernahm schließlich die Leitung der Kochschule, nachdem diese Stelle vakant geworden war.

„Das war generell eine ziemlich schöne Zeit. Das hat mir super viel Spaß gemacht, und ich habe innerhalb eines Jahres gelernt, was andere vielleicht in zwei Jahren lernen“, resümiert Katharina. Und man ahnt, dass da gleich ein „aber“ folgen wird. Anfang des Sommers 2016 habe sie dann „sehr viel gearbeitet“, 15 oder 16 Stunden pro Tag bei einer Sechstage-Woche seien keine Seltenheit gewesen.

Ein bisschen habe sie sich irgendwann allein gelassen gefühlt, habe keine Zeit gehabt, soziale Kontakte aufzubauen – und dann kam noch das Heimweh dazu. Zu einseitig sei die Kochschule rasch geworden, furchtbar gerne hätte sie beispielsweise für „ihren“ Verein, den FC Bayern München gekocht. Aber daraus wurde nichts. Also suchte sie das Gespräch mit ihrem Förderer und man ging im Guten auseinander. „Wir haben auch immer noch Kontakt“, betont Katharina.

Seit März dieses Jahres ist sie nun selbstständig: bietet in der Region Kochkurse an, macht in Süddeutschland Shows für einen großen Hersteller von Küchenutensilien und lässt sich für Veranstaltungen buchen. Ausgereizt ist das Spektrum dessen, was sie sich vorstellen kann, damit noch nicht. „Einmal in der Küche eines Kreuzfahrtschiffs arbeiten“, sagt sie, „das könnte ich mir auch noch ganz gut vorstellen.“

Weil man dort noch einmal vor ganz andere Herausforderungen gestellt sei, was etwa die Planung anbelange. Aber vielleicht erst im kommenden Jahr. Vorerst will sie ihren Lebensmittelpunkt in Gangelt nicht wieder verlagern. Auch wegen der Liebe.

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