Nach dem Dienst ehrenamtlich beim DRK aktiv

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
wue_drk ehrung_bu
Dank und Anerkennung: Ehrenamtler Frédéric Sarvaas (v.l.) wird von Andreas Scheunemann, Geschäftsführer der Motorola GmbH, Peter Timmermanns, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Kreis Aachen, und Christoph Dickmeis, Zugführer des Fermeldedienstes, ausgezeichnet. Foto: Nina Krüsman

Würselen/Alsdorf. Für seinen jahrelangen Einsatz beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Kreis Aachen wurde dem Alsdorfer Frédéric Sarvaas jetzt eine besondere Ehre zuteil.

Die Motorola Foundation hat den Mitarbeiter des Kommunikationsunternehmens am Standort Alsdorf mit dem „Motorola CEO Award for Volunteerism” ausgezeichnet.

Die mit 5000 US-Dollar dotierte Ehrung verleiht der amerikanische Technologiekonzern, um ehrenamtliche Tätigkeiten seiner Mitarbeiter zu fördern und zu honorieren. „Der Geldbetrag kommt nun dem Arbeitskreis Information und Kommunikation beim DRK-Kreisverband für Ausbildung und neues Material zugute”, freute sich Andreas Scheunemann, Geschäftsführer der Motorola GmbH, bei der Scheckübergabe in der DRK-Kreisverbands-Geschäftsstelle in Würselen, dem Henry-Dunant-Haus.

Gefragte Kompetenzen

Die Leistungen von Ehrenamtler Frédéric Sarvaas, der seit fünf Jahren im Fernmeldedienst arbeitet, seien begeisternd. „Der ehrenamtliche Einsatz übersteigt 100 Stunden pro Jahr und kommt auch dem Beruf zugute. Wir vermitteln beim DRK soziale Kompetenzen, die in der modernen Management-Ausbildung gefragt sind”, erklärten Peter Timmermanns, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Kreis Aachen, und Christoph Dickmeis, Zugführer des Fermeldedienstes.

Vornehmlich an den Wochenenden finden die Lehrgänge statt, in denen die Ehrenamtler lernen, wie man Mitarbeiter führt und motiviert oder Projekte organisiert und leitet. „Auch was solche Lehrgänge betrifft, sehe ich einen Ansatz für Kooperationen, aus dem wir Synergien schöpfen könnten”, betonte Scheunemann, der soziales Engagement seiner Mitarbeiter im Unternehmen und in der Freizeit unterstützen möchte.

Über die Tätigkeit beim Wachdienst des DLRG am Rursee und als stellvertretender Einsatzleiter war Sarvaas einst zum DRK gekommen. „Ich bekam Spaß am Rettungsdienst”, erzählt der 29-jährige Funktechniker, der berufliche Qualifikation mit karitativem Einsatz verbindet.

Als Gruppenführer für eine Feldkabelbaueinheit gehört es zu seinen Aufgaben, die Einsatzleitung während Großschadensereignissen beim Übermitteln von Nachrichten, bei der Dokumentation und Lageerkundung zu unterstützen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert