MZ: „Wandelnde Rote Liste” Thomas Basten tritt seinen Ruhestand an

Von: Nina Krüsmann
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Abschied vom Apothekerschrank: Mit Pharmaziedirektor Thomas Basten verlässt auch der letzte Beamte das MZ. Foto: Nina Krüsmann

Würselen. Zeit des Abschieds im Betriebsteil Bardenberg des Medizinischen Zentrums der Städteregion Aachen: Pharmaziedirektor Thomas Basten, Urgestein des Krankenhauses und der letzte Beamte im MZ, verabschiedete sich jetzt in die Ruhephase der Altersteilzeit.

In einer Feierstunde im Barbarasaal würdigte die Geschäfts- und Betriebsleitung des MZ die langjährige Zusammenarbeit mit dem beliebten Krankenhausapotheker. „Seit 1975 ist Basten fester Bestandteil des Krankenhauses gewesen”, betont MZ-Geschäftsführer Falko Rapp.

Basten begann seinen Dienst im ehemaligen Knappschaftskrankenhaus Bardenberg am 1. Januar 1975 als angestellter Apotheker. Mit der Leitung der Apotheke übernahm er zunächst eine kleine Mannschaft, die dann beständig wuchs. „Für seine Mitarbeiter und das Wohl der Patienten hat Basten sich stets eingesetzt”, stellt Rapp heraus. Am 1. September 1977 wurde er von der Bundesknappschaft verbeamtet, und seit dem 1. Juni 1992 bekleidete er das Amt des Pharmaziedirektors.

Große Kompetenz

Nachdem die Fusion der Kliniken des Kreiskrankenhauses Würselen und dem Knappschaftskrankenhauses beschlossene Sache war, führte Basten auch die beiden Apotheken zusammen. Im Oktober 2003 wurde deren Fusion vollzogen. Mit doppelter Mannschaft und einer einheitlichen Arzneimittelliste startete die Zusammenarbeit in den Räumen des damaligen Knappschaftskrankenhauses. Während seiner langen Zeit als Apotheker gehörte Basten verschiedenen Kommissionen an. Er leitete unter anderem die Arzneimittelkommission, in der er aufgrund seiner großen Kompetenz sehr geschätzt wurde.

„Von einigen Ärzten wurde er auch als wandelnde Rote Liste bezeichnet”, schmunzelt Dr. Ulf Lange vom Team der MZ-Zentralapotheke. Kein Wunder, dass Basten auch an der Krankenpflegeschule des Hauses sein Wissen weitergab. Die stete EDV-Weiterentwicklung und ein spezielles System für Anforderung und Verbrauch von Antibiotika beruhten auf seiner Initiative. „Wir danken Ihnen an dieser Stelle für Ihre hohe fachliche Kompetenz, die gute Zusammenarbeit und Ihren unermüdlichen Einsatz”, würdigte Dr. Ulf Lange den allseits geschätzten Pharmaziedirektor.
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