MZ: Geschäftsführung muss bis zur Aufsichtsratsitzung Ende März liefern

Von: -ks-
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Helmut Etschenberg: Über Geburtsklinik und weitere Pläne zum MZ wird bald entschieden.

Würselen. „Es bleibt beim Grundsatzbeschluss, den Standort Bardenberg weiter medizinisch zu nutzen und auch dort die Altenpflege dort zu konzentrieren“, sagte auf Anfrage unserer Zeitung Städteregionsrat Helmut Etschenberg nach Ende der zweieinhalbstündigen Sitzung des Aufsichtsrates.

„Es ist eine Menge vorgestellt worden“, wollte sich Etschenberg nicht darauf einlassen, Aussagen über die in Rede stehende Verlegung auch der Urologie und der Lungenheilkunde an den Standort Marienhöhe zu treffen.

In Sachen Geburtsklinik sind weitere Prüfaufträge an die Geschäftsführung ergangen, die bis zu einer weiteren Sitzung des Aufsichtsrates Ende März abgearbeitet werden müssen, wie der Städteregionsrat sagte. Angesichts der Höhe des „Teildefizits des MZ“ in diesem Bereich (die Rede ist von rund 500.000 Euro im Jahr) könne das Minus nicht entscheidend sein, ob die Geburtsklinik erhalten bleibt oder nicht.

Dies würden beide Gesellschafter, also Knappschaft-Bahn-See und die Städteregion, so sehen. Viel wichtiger sei, wie sich die weitere Entwicklung der Geburtenzahlen darstelle. und ob sich die „hohe Qualität“ der medizinischen Versorgung in diesem Bereich noch aufrechterhalten lässt. „Wir wollen wissen, was wir tun müssen.“ Bei dauerhaft zurückgehenden Zahlen – Etschenberg sprach von „Richtung 300“ sei das problematisch.

„Vieles spricht dafür“, am Standort Bardenberg eine drei- bis vierzügige Einrichtung zu schaffen, um dort die Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums zur Zusammenführung der Ausbildung in verschiedenen Sparte der Pflege zu realisieren. „Dabei muss man sehen, dass in Bardenberg dann 600 bis 800 Leute sein werden. Das ist positiv im Gespräch“, betonte Etschenberg, der natürlich dies und mehr unter Vorbehalt der Gremienentscheidung des Städteregionstages stellte.

Noch lange Diskussionen zwischen den Gesellschaftern des MZ wird es wohl nicht mehr geben. Etschenberg lobte die Kooperation mit der Knappschaft-Bahn-See. Ende März würden im Aufsichtsrat Entscheidungen fallen, stellte er in Aussicht.

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