Musikgenuss für den guten Zweck

Von: mas
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Sie sangen und spielten eine Reise durchs Leben: Gabi Göddertz und Heinz Merks. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Es ist so ein Abend, an dem alles zusammenpasst. Die Musiker, das Publikum, die Lieder, das Haus, in dem das Konzert stattfindet, ja selbst die kleinen Teelichter, die für eine heimelige Atmosphäre stehen. Wenn da nicht irgendwo diese Krankheit wäre. Mukoviszidose.

Aus diesem Grunde haben sich Menschen auf dem Puffendorfer Quirinushof versammelt. Um zu helfen.

Ob das die Ärztin Hiltrud Döhmen-Benning, die Sängerin Gabi Göddertz, Schütze Willi Rungen oder Politiker-Ehefrau Lis Geller ist. Alle möchten ihr Scherflein beitragen, um zu lindern. Herbert Lange honoriert das. Er ist der Chef des Mukoviszidose e.V. Aachen. Gabi Göddertz und Heinz Merks, die beiden Musiker, musste Herbert Lange nicht lange bitten. Er rannte offene Türen ein bei den beiden Hauptdarstellern des Abends.

Für sie ist es selbstverständlich, im herrlichen Gemäuer des Quirinushofes zu singen. Fragile Lieder, die vom Einstieg ins Leben handeln, von der Liebe, vom Schmerz, von Einsamkeit. Getextet sind die Lieder von Gabi Göddertz. Sie sind so einfühlsam, dass mancher Zuhörer sich noch nicht einmal räuspern möchte. Ein Zustand, den sich die von Mukoviszidose betroffenen Kranken wünschen würden.

Kleine Geschichten erzählt

Die Lieder, in denen oft eine latente Traurigkeit mitschwingt, sind kleine Perlen. Heinz Merks, dessen Timbre ein wenig an Kenny Rodgers erinnert, macht jedes Stück zu einer kleinen Geschichte. Gabi Göddertz ergänzt den Mann an der Akustik-Gitarre mit den fein ausgesuchten Wort-Klängen. Es ist ein Programm an sinnbildlichen Texten, die Reinhard Mey oder irgend ein anderer Liedermacher der letzten 40 Jahre kaum besser in seiner Aussage hinbekommen hätte.

„Wir sind froh, dass sie heute zu uns gekommen sind”, bedanken sich Herbert Lange und Dr. Hiltrud Döhmen-Benning beim Publikum. Das einen qualitativ hochwertigen Liederabend bei freiem Eintritt geschenkt bekommen hat. Im Gegenzug profitierten davon 140 Mukoviszidose-Erkrankte in der Region. Im Bewusstsein, nicht alleine zu sein.
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