Musikalische Zeitreise mit dem Eurasia-Quartett

Von: Nina Krüsmann
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Konzert im Eurodebahnhof: Das Eurasia-Quartett begeisterte ein großes Publikum mit einer Zeitreise durch die Musik. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Musik inmitten von ausdrucksstarker Kunst, das ist das so einfache wie wirkungsvolle Rezept des jährlich stattfindenden Orlando-Konzerts im Forum für Kunst und Kultur im Eurodebahnhof. Zum fünften Mal begeisterte jetzt das Eurasia-Quartett ein großes Publikum mit einer Zeitreise durch die Musik.

Gastgeber Professor Fritz G. Rohde, Leiter des Forums für Kunst und Kultur, und Nadine Schwartz vom städtischen Kulturbüro freuten ich über den enorm großen Publikumszuspruch. Die Zuhörer erfreuten sich an den Darbietungen der jungen Musiker. Kurzfristig hatten die Mitarbeiter noch zusätzliche Stühle aufgestellt, so groß war das Interesse der Musikliebhaber.

Das Konzert fand im Hauptraum vor fantasievollen Werken mit so besonderen Titeln wie „Kopfkino“, „Identitätslabyrinth“ oder „Daydream“, insgesamt 40 Druckgrafiken in ganz verschiedenen Formaten, statt. Die Musiker Nikita Akulov, Dimitri Astashka, Ekaterina Degtyareva und Stanislav Degtyarev boten zum Auftakt des kleinen Gastspiels ein modernes Stück. Das kraftvolle, melodische „Out of time“ von Jonathan Dove fesselte die Zuhörer sofort. Auch das Strijkkwartet Nr. 8 von Dimitri Sjostakovitsj aus dem Jahr 1960 kam hervorragend an. Noch weiter zurück ging das Quartett mit dem letzten Beitrag, dem Strijkkwartet Nr. 2 von Aleksandr Borodin von 1881.

Und so hinterließ das Internationale Kammermusikfestival „Orlando“ aus den benachbarten Niederlanden auch in diesem Jahr sanfte Streichtöne in Roda.

Gemeinsam ist es dem städtischen Kulturbüro und dem Forum für Kunst und Kultur wieder gelungen, die Kunst mit der Musik zu verbinden. Die Wurzeln der vier Musiker liegen in der russischen Streicher-Quartett-Tradition. Das Eurasia-Quartett wurde 2013 in Maastricht gegründet. Alle Mitglieder des Quartetts wurden bereits mehrfach in internationalen Wettbewerben, sowohl als Solist als auch als Mitglied verschiedener Ensembles, ausgezeichnet.

Das Quartett will sich mit einer professionellen Arbeitsweise und eine starke musikalische Persönlichkeit auszeichnen. Ihr Repertoire ist sehr abwechslungsreich, mit Musik aus verschiedenen Stilrichtungen und Genres. Zur gleichen Zeit, den Musikern selbst kontinuierlich zu verbessern und die Grenzen des Repertoires und Umsetzungsmöglichkeiten des Kammermusik-Ensembles. Sie sind in diesem unterstützt und gecoacht von Henk Guittart, ehemaliges Mitglied der Schönberg-Quartett.

„Leipziger Printen“

Bei freiem Eintritt freute sich das Forum für Kunst und Kultur über eine freiwillige Spende, was die Gäste angesichts des Musikgenusses reichlich taten.

Die Schau „Leipziger Printen“ mit „Druckgrafischen Köstlichkeiten“ von Patrick Fauck ist noch bis Sonntag, 3. September, dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr zu sehen. Zur Finissage am Sonntag, 3. September, besteht die Gelegenheit, den Künstler persönlich kennenzulernen, der bei der Vernissage leider verhindert war. Vom 24. September bis 29. Oktober ist dann Hermann-Josef Mispelbaums „Retrospektive“ mit Zeichnung, Malerei und Skulptur zu sehen.

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