Musikalische Weltreise im Weidegarten

Von: ehg
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Bestens aufgelegt: Günter Bardischewski (r./Gitarre/Gesang), Franz-Josef Ruppert (l./Akkordeon) und Martin Becker sorgten für einen stimmungsvollen Abend im Weidener Garten. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Es war jammerschade! Der im Rahmen des Weidener Sommers geplante „Öcher Liedcher“-Abend mit Karl Graf fiel einer Erkrankung des Weidener Musikus zum Opfer. Das Mitglied des Gemeindeausschusses, Heinz Dautzenberg, übermittelte die besten Genesungsgrüße aller erschienen Besucher.

Dass sie trotz des Ausfalls von Karl Graf unter einem strahlend blauen Abendhimmel im Weidengarten auf ihre Kosten kommen konnten, dafür hatte der Gemeindeausschuss kurzfristig gesorgt. Denn musikalisch in die Bresche sprangen Günter Bardischewski (Gitarre/Gesang) und Franz-Josef Ruppert (Akkordeon) zwar nicht mit Öcher Liedcher, dafür aber mit einer stimmungsvollen musikalischen Weltreise.

Start war an der Waterkant. Dann kredenzten sie Griechischen Wein sie á la Udo Jürgens. Mit den Capri-Fischern von Gerhard Winkel erinnerten sie an Rudi Schuricke. „Kalinka“ legte einen Kasatschok aufs russische Parkett.

Ganz nach dem Geschmack waren auch die Musette-Walzer von der Seine. Unbekümmerte Feierabend-Stimmung machte sich unter den Weidengarten-Besuchern breit. Sie ließen sich keineswegs zweimal bitten, wenn das Duo ihnen einheizte. Zwischendurch kam die Begegnung von Mensch zu Mensch nicht zu kurz.

Ein bisschen Öcher Flair machte sich dann doch noch breit, als der in „Oche“ geborene Weidener Jong Martin Becker zur Klampfe griff. „Vür sönd va Oche“ bekannte er frank und frei. Eine Hommage an die legendären „Atömchen“ waren auch „Vür sönd allemole Öcher Jonge“ und „Vüür fahre met de Modder noch d‘r Brand“. Da durfte die Werbung für die Bananen bei „Tengelemann“ nicht fehlen. Martin Becker begrüßte neben den „3 Atömchen“ auch die Aachener Originale „Türelüre Lißje“ und Lennet Kann. Es wurde kräftig gesungen und geschunkelt.

Keine Frage: Wer es wollte, kam an diesem etwas anderen improvisierten Abend voll auf seine Kosten. Das waren am Ende alle Weidengarten-Besucher, die sich so nebenbei ein Bierchen oder Weinchen munden ließen.

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