Würselen - Musikalische Premiere: Volkstümliche Weisen aus vielen Ländern

Musikalische Premiere: Volkstümliche Weisen aus vielen Ländern

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
13702614.jpg
Stimmungsvolles Adventskonzert: der Männergesangsverein „Orphea Bardenberg“ unter der Leitung von Willi König. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Würselen. Musikalische Premiere im „Dörflein“: Gemeinsam gestalteten der Männerchor „Orphea“ Bardenberg unter der Leitung von Willi König und der gemischte „Ökumenische Chor“ unter Volkmar Michl zur Einstimmung auf die Geburt Jesu in Bethlehem ein beeindruckendes, ausgesprochen adventliches Konzert in der festlich illuminierten Pfarrkirche St. Peter und Paul, in das auch die recht zahlreichen Besucher einbezogen wurden.

Dabei brachten die beiden Chöre meist bekannte Werke und volkstümliche Weisen aus verschiedenen Musikepochen und unterschiedlichen Ländern stimmungsvoll zu Gehör. Das Publikum honorierte deren gesangliche Leistungen nach den einzelnen Darbietungen und erst recht am Ende des Konzerts voller Begeisterung mit reichlich Applaus.

Mit „Machet die Tore weit“ von Andreas Hammerschmidt stimmte der Männerchor in das facettenreiche Programm ein. Dabei entfaltete er dynamisch seine Klangfülle. Als Kontrast dazu brachte er feinfühlig das jiddische Lied „Schiwiti adoschem“ zu Gehör, bevor beim Lobgesang „Herr, deine Güte reicht“ von A. B. Grell der Kirchenraum vom Halleluja widerhallte. Royale festliche Stimmung breitete sich aus, als der 20-köpfige Chor das „Preiset froh den König“ des englischen Komponisten Henry Purcell in einer Bearbeitung des deutschen Kirchenmusikers Willy Trapp erklingen ließ.

Romantisch meldete sich der rund 40-köpfige Ökumenische Chor mit „In das Warten dieser Welt“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy überzeugend zu „Wort“. Georg Friedrich Händels barocker Hymnus „Tochter Zion“ vermittelte die Freude über die Ankunft des Herrn. Inbrünstig ehrfürchtig bot er das „Heilig ist der Herr“ von A. Frey und das „Vater unser“ von Hanne Haller dar.

Die stimmliche Feinabstimmung passte. Der Mutter Gottes wurde anschließend von der „Orphea“ mit „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Sancta Maria“ in den höchsten Tönen Lob zuteil. In „Wenn ich ein Glöckchen wär“ meisterte Verna Schipke ihren Part im Kreis der Männerstimmen glänzend. Die russische Seele zum Klingen brachte der Chor mit „Horch die Festtagsglocken klingen“ von Dmitri Bortniansky, der auch „Ich bete an die Macht der Liebe“ komponierte.

Kraftvoll intonierte der Ökumenische Chor das „Halleluja“ des zeitgenössischen kanadischen Komponisten Leonard Cohen, der derzeit in vieler Munde ist. Dann machte er gesanglich ausgewogen „In einer Höhle zu Bethlehem“ mit einer Komposition des 1934 in Polen geborenen deutschen O. G. Blarr Station. Bei „Liebe kam zur Weihnacht“ von R. Jones wurde es den Besuchern adventlich warm ums Herz. Nicht minder beim englischen Weihnachtslied „Here we come awassailing“ von John Rutter, ebenfalls ein wunderschöner Hörgenuss zum leisen Summen.

Mit „Es blüht eine Rose“ von Robert Stolz meldete sich die „Orphea“ zurück. „Stille Nacht in Palästina“, ein aus Russland stammendes Lied, beschrieb die Stimmung in der Nacht der Geburt des Jesus von Nazareth. Schließlich verkündete die „Orphea“ mit den Engeln von Bethlehem allen Menschen guten Willens ihren Frieden, aus der Feder von G. Fischer.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert