Müllentsorgung in Baesweiler wird billiger

Von: mas
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Baesweiler. Auch in finanziell schwierigen Zeiten hält Baesweiler an seiner Linie fest. Gebührenerhöhungen gibt es nicht. Im Gegenteil: Im Haupt- und Finanzausschuss wurde beschlossen, dass die Sätze für die Abfallbeseitigung gesenkt werden. Einstimmig beschlossen die im Gremium vertretenen Parteien diese Senkung. Zudem bleiben verschiedene weitere Gebühren unangetastet.

Vor der Beschlussfassung leitete Bürgermeister Willi Linkens ein: „Wir freuen uns, dass wir keine Erhöhungen der Gebühren erbitten müssen“. Das sei heute – mit Blick auf die allgemeine Tendenz – nicht mehr so oft der Fall. Sowohl die Straßenreinigungsgebühren als auch die für die Kanalbenutzung und Friedhofsgebühren bleiben unverändert. Die Senkung der Bürgeranteile für die Müllbeseitigung begründete Linkens „mit den relativ hohen Erlösen, die wir beim Altpapier erzielt haben“.

Ein paar Sorgen mochte der Ratschef beim Blick auf die künftigen Friedhofsgebühren nicht verhehlen. Urnenbeisetzungen und sogenannte „amerikanische“ Bestattungen nehmen in hohem Maße zu. Linkens: „Es gibt Veränderungen bei den Bestattungsarten“. Die Stadt müsse mit Blick auf 2015 „Überlegungen anstellen, wie wir diese Veränderungen in Zukunft berücksichtigen“.

Rolf Beckers (Bündnisgrüne) hakte hier ein und äußerte die Vermutung, „ob da eine große Klatsche auf die Betroffenen zukommt?“. Linkens: „Diese Sorge kann ich absolut nicht teilen.“ Die Stadt halte nämlich eine vorausschauende Kalkulation vor. CDU-Sprecher Matthias Puhl begrüßte mit Blick auf die Beschlüsse, „wir setzen ein positives Zeichen, indem wir eine gewisse Konstanz bei den Gebühren halten“. Zum Thema Kanalgebühren stellte Willi Linkens heraus, dass auch hier keine Erhöhungen der Gebühren vorgesehen sind. Ob das aber so haltbar sei, muss dahingestellt werden.

„Auf Dauer werden wir noch viele Kanäle sanieren müssen“, merkte der Bürgermeister an. Während alle anderen Parteien einvernehmlich zustimmten, enthielt sich die SPD bei der Abstimmung zum Punkt Kanalgebühren.

Alfred Mandelartz begründete das Verhalten damit, „wir werden zum Thema noch einen eigenen Antrag einbringen“. Eine Steuererhöhung verabschiedete der Fachausschuss aber gerne. Die Stadt hebt diesen Satz um 2 Prozent an. Auch, „um die Zahl der Spielgeräte und Spielhallen zu reduzieren“, formulierte Willi Linkens.

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