Herzogenrath - Motorsportclub Scuderia Roda lädt zu Eurode-Orientierungsfahrt ein

Motorsportclub Scuderia Roda lädt zu Eurode-Orientierungsfahrt ein

Von: fs
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Bürgermeister Christoph von den Driesch schickte die Teilnehmer der 24. Oldtimerfahrt auf die Reise durch das Dreiländereck. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Das wunderbare Sommerwetter passte ganz hervorragend zu den herrlichen und wunderschön herausgeputzten Oldtimern. Das fanden auch die unzähligen begeisterten Zuschauer nicht nur auf dem TPH-Gelände in Kohlscheid, wohin der Motorsportclub Scuderia Roda zu seiner 24. Internationalen Eurode-Orientierungsfahrt für Automobile und Motorräder bis Baujahr 1995 eingeladen hatte.

Die ganztägige Schau der historischen Fahrzeuge ließ nicht nur Männerherzen wesentlich höher schlagen, auch viele der weiblichen Besucher waren von den Zwei- und Vierrädern richtig angetan. Vorsitzende Karla Schleypen hieß Bürgermeister Christoph von den Driesch, die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk und die Vertreter des Stadtsportverbandes mit Gerd Szymczak, Manfred Borgs und Erich Pelzer willkommen. Bürgermeister Christoph von den Driesch freute sich bei seinem Grußwort über die ausgesprochen gute Organisation. „Der mittlerweile traditionelle Treffpunkt lässt alljährlich die Herzen der Oldtimerfreunde höher schlagen. Denn vor hier aus starten sie zu einer gut vorbereiteten Rallye durch das Dreiländereck.“

Das wohl am meisten fotografierte Objekt war ein Chrysler Imperial Baujahr 1927 – sechs Liter, Acht-Zylinder-Rennwagen – den Lothar Friedrich lenkte. Er erreichte in der Gesamtwertung den 27. Rang. Dabei sein ist alles, dachten sich Sigrid und Wolfram Hamann, die mit ihrem Mercedes 123 Coupé, Baujahr 1982, zum ersten Mal eine Rallye mitmachten. Schon ein außergewöhnliches Auto, bestaunten die vielen Zuschauer einen Pick Up 3100 Chevrolet, Baujahr 1949, gefahren von Petra Müller. Als Beifahrer machte Sohn Leon die Kinderrallye mit. Sie belegten in der Gesamtwertung den 14. Platz.

Dann gab der erste Bürger der Stadt den Start frei für die Eurode-Orientierungsfahrt, während Wolfgang Paffen den interessierten Zuschauern die einzelnen Teilnehmer und ihre historischen Fahrzeuge – insgesamt gingen 79 Fahrzeuge an den Start – vorstellte. Es ging in Richtung Slenaken – dort gab es die erste Sonderprüfung – weiter durch die belgischen Ardennen bis zur Mittagspause in Vijlen (NL), zurück über die Mergelland-Route-Vaals, an Schloss Rahe vorbei bis zum Ziel. Für die jüngsten Teilnehmer gab es auch einige Aufgaben und Rätsel zu lösen.

Im Ziel wurden die Teilnehmer von vielen begeisterten Zuschauern empfangen und am frühen Abend stand natürlich die Siegerehrung auf dem Programm. Die Gesamtsieger Dennis Plank und Marc Grümmer mit ihrem Ford 20M TS Coupé erhielten neben dem Gesamtsiegerpokal ein Wertgutachten für das Siegerfahrzeug vom Vereinsgutachter Georg Adamfi, der auch vor Fahrbeginn die technische Abnahme aller Fahrzeuge auf dem Startplatz vorgenommen hatte.

Sieger Klasse A1: Jörg Wullen, Klasse A2: Dennis Plank/Marc Grümmer, Klasse A3: Jo Saldanka, Klasse A4: Heinz Mundt/Friedel Güldenberg, A5 Youngtimer: Wolfgang Gehlen/Jörg Exner. Klasse M1: Walter und Linus Mathieu.

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