Mosaikbänke für Setterich sollen gemeinsam mit Bürgern entstehen

Von: Stefan Schaum
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Mini-Bänke dienen als Modell: Die Umsetzung betreut Künstler Sebastian Schmidt (r.). Auf frische Farbe für die Siedlung-Ost freuen sich Technischer Beigeordneter Peter Strauch, Bürgermeister Willi Linkens, für den Verein „Aktive Nachbarschaft“ Vera Zietsch, Ulla Martino, Michaela Kohnke und Gerd Faltyn sowie für das DRK-Stadtteilbüro „Haus Setterich“ Nicole Meyr und Ute Fischer (v.l.). Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Sebastian Schmidt hat schon viele bunte Spuren in Setterich hinterlassen. Seine Mosaike finden sich rund um das Haus Setterich, am Bauhof – und bald auch auf Bänken in der Siedlung-Ost. Sechs Sitzgelegenheiten sollen dort in den kommenden Wochen gestaltet werden.

Und zwar von möglichst vielen Händen. Der Künstler Schmidt zeigt bloß, wie es geht – und die Anwohner dürfen kreativ werden.

Es ist ein vergleichsweise kleiner Baustein im Programm „Soziale Stadt Setterich-Nord“ – aber einer, der zeigen soll, dass die Bürger selbst mit ins Boot geholt werden. Während derzeit Profis die Anbindung des Adenauerrings an den Christine-Englerth-Ring und die Hauptstraße gestalten, können die Settericher aktiv werden in den Fußwegen zwischen den Häusern dort.

Sechs Bänke werden aufgestellt: jeweils zwei Stück an der Ecke Christine-Englerth-Ring/Potsdamer Weg und an der Ecke Gleiwitzer Weg/Leipziger Weg und jeweils eine an der Mündung zum Berliner Weg und gleich vor dem Treffpunkt Siedlung-Ost am Königsberger Weg 1. Nackt stehen sie zunächst da. Mit Rückenlehnen aus Holz und Betonsockeln, die mit Mosaiksteinchen beklebt werden sollen. Von Montag, 7. September, bis Freitag, 18. September, ist Sebastian Schmidt jeweils montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr in der Siedlung.

Jedermann darf vorbeischauen, vom Kind bis zum Senior. Vorkenntnisse braucht niemand – die nötigen Handgriffe sind rasch gezeigt und umgesetzt. „Hier kann man eine Stunde mitmachen oder ein paar Tage“, wirbt Schmidt für rege Beteiligung. Die Standorte der Bänke hatten ebenfalls die Anwohner festgelegt bei Aktionscafés vor Ort, zu denen der Verein „Aktive Nachbarschaft Setterich“ und das DRK-Stadtteilbüro Haus Setterich eingeladen hatten. Künftig sollen die Bänke nicht bloß Blickfang sein, sondern „lebendige Kommunikationspunkte innerhalb der Siedlung“, hofft Nicole Meyr, die das Projekt für das Stadtteilbüro betreut.

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