Herzogenrath - Monument seit Jahren von Förderverein gepflegt

Monument seit Jahren von Förderverein gepflegt

Von: fs
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Gepflegt: Der „Förderverein Christus-König-Kriegerdenkmal Herzogenrath-Ritzerfeld“ um dieses Denkmal. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Hingebungsvoll kümmert sich seit zehn Jahren der „Förderverein Christus-König-Kriegerdenkmal Herzogenrath-Ritzerfeld“ um die Pflege und Herrichtung des Mahnmals. Das Denkmal wurde am 30. August 1930 feierlich eingeweiht, um die 23 Soldaten aus Ritzerfeld zu ehren, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren.

Die Nievelsteiner Sandwerke stifteten den Sandstein und beteiligten sich mit einer namhaften Summe an den Bürgerspenden zur Errichtung des Monuments.

Seither hatte der Zahn der Zeit an dem Werkstoff genagt. Umwelteinflüsse und Erschütterungen durch die damals in Ritzerfeld noch verkehrende Straßenbahn ließen den Stein bröckeln und die Namensangaben unleserlich werden.

Ein Teil der Platten, auf die die Namen der Gefallenen gemeißelt sind, ging verloren. Die Stadt hatte indes stets für Sauberkeit auf dem Terrain gesorgt und fleißige Hände hatten sich immer wieder liebevoll um die Erhaltung bemüht, ohne jedoch dem fortschreitenden Verfall wirksam begegnen zu können.

So fanden sich Bürger aus Ritzerfeld von der Bierstraße, aus Noppenberg und der Thiergartenstraße, die vor zehn Jahren einen Förderverein gründeten. Alfred Scheilz übernahm den Vorsitz und startete zahlreiche Initiativen. Ein großer Erfolg war eine erneute Einweihungsfeier am 19. August 2006 am Denkmal in Ritzerfeld. Bis dahin mussten mit viel Zeitaufwand die gefallenen und vermissten Soldaten ermittelt werden. 88 Namen von verstorbenen Soldaten waren das Ergebnis. Diese wurden auf einer großen Tafel eingraviert. 21 aus dem Ersten und 67 aus dem Zweiten Weltkrieg.

Pfarrer Heinz Intrau weihte im Beisein des damaligen Bürgermeister Gerd Zimmermann und vielen Bürgern aus Ritzerfeld und Herzogenrath das Denkmal ein. Schulkinder der Gesamtschule Bierstraß lasen die Namen der gefallenen vor.

Dank galt Johanna Elberen, die im Herbst auf eigene Kosten zwei Bäume pflanzen ließ. „Zehn Jahre Förderverein“, das möchten die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Alfred Scheilz feiern.

Am Sonntag, 26. April, beginnt anlässlich des Jubiläums um 10 Uhr in der Pfarrkirche Herz-Jesu ein Wortgottesdienst. Daran schließt sich um 11 Uhr im Pfarrheim Herz-Jesu eine Feier an. Nach einer Ansprache von Bürgermeister Christoph von den Driesch singt der Knappenchor St. Barbara des Bergbaumuseum Wurmrevier. Außerdem gibt es für die Gäste noch eine Überraschung. Das Ende ist so gegen 15.30 bis 16 Uhr geplant.

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