Montagsgespräch: Wie der Islam nach Europa kam

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Herzogenrath. Scheinbar nur historisch und dennoch höchst aktuell ist das Thema, das Prof. Dr. Max Kerner, Professor em. für Mittlere und Neuere Geschichte an der RWTH Aachen, beim Herzogenrather Montagsgespräch heute behandeln wird: „Mohammed und Karl der Große. Wie der Islam nach Europa kam“.

Mohammed und Karl der Große: der eine, der Prophet Allahs, der im frühen 7. Jahrhundert die Stämme Arabiens in der Einheit einer religiösen Idee zusammenschloss – eine Idee, die dem Islam eine beispiellose Stoßkraft verlieh und in eine umfassende Eroberung, nicht zuletzt des Mittelmeerraumes, einmündete.

Der andere, Karl der Große, der mittelalterliche Baumeister Europas, der um 800 nicht nur einem ganzen Zeitalter Gestalt und Namen gab, sondern auch Europa zum ersten Mal politisch wie kulturell Wirklichkeit werden ließ. Was haben diese beiden – örtlich wie zeitlich voneinander getrennten – weltgeschichtlichen Figuren miteinander zu tun?

Professor Kerner wird im Pfarrzentrum von St. Gertrud dieser Frage nachgehen und darlegen, wie der Islam nach Europa kam, wie er sich im muslimischen Spanien und im Islambild des Mittelalters zeigte und wie er sich heute in Europa darstellt. Denn nachdem schon im 7. und 8. Jahrhundert das Vordringen des Islam den Übergang von der Antike ins Mittelalter bewirkte, indem er Orient und Okzident voneinander schied, so fordert er in unseren Tagen erneut Europa heraus, sich für oder gegen ihn zu entscheiden.

Die Veranstaltung beginnt 19.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Gertrud (Schütz-von-Rode-Straße/Ecke Erkensstraße). Im Anschluss werden die Teilnehmer zu einem Imbiss eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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