Mittfastenfest der SPD: Ein leuchtendes Beispiel für das Ehrenamt

Von: rp
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Alle vereint auf einer Bühne: Geehrte Gruppen und Einzelpersonen. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Auch das dritte Mittfastenfest bescherte dem SPD-Stadtverband Alsdorf am Sonntag eine vollbesetzte Stadthalle. „Es ist ein Dankeschön für Menschen, die sich in Alsdorf oder für Alsdorf ehrenamtlich engagieren.“

Mit diesen Worten hieß Stadtverbandsvorsitzender Hans-Peter Thelen die Vielzahl der Besucher und rund 150 Ehrengäste sowie die Spitze der SPD-Vertreter aus dem Stadtverband Alsdorf und der Städteregion, unter ihnen Bürgermeister Alfred Sonders, sein Vertreter Heinrich Plum, Detlef Loosz, Eva-Maria Vogt-Küppers MdL und Christiane Karl vom Städteregionsrat, willkommen.

Dass Hans-Peter Thelen 21 Jahre Pressesprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW war, derzeit als Mitarbeiter in der Staatskanzlei arbeitet und somit mit der Öffentlichkeit bestens vertraut ist, stellte er mit Nachdruck unter Beweis, denn er führte als Moderator drei Stunden souverän durch das bunte Programm.

Da bei diesem Fest die Ehrenamtler im Mittelpunkt standen, befasste sich Bürgermeister Sonders eingehend mit dem Ehrenamt und stellte gleich zu Beginn fest: „Aktives ehrenamtliches Bürger- Engagement wird in großem Maße täglich und kontinuierlich unter Beweis gestellt, auch und vor allem hier in unserer Stadt mit ihren rund 400 Vereinen, Verbänden und vielseitigen Einrichtungen auf kulturellem, sozialem und sportlichem Gebiet, wo schon immer ein hohes Maß an Bürgersinn und aktiver Bürgerhilfe bewiesen wird“. Und fügte hinzu: „Das Ehrenamt braucht die politischen Gremien auf allen Ebenen, vor allem in der Kommune, denn Ehrenamtler wollen und müssen anerkannt sein“.

Dann stellte Hans-Peter Thelen erläuternd die in diesem Jahre durch den SPD-Stadtverband Alsdorf zu ehrenden Einzelpersonen und Gruppen vor, die als leuchtendes Beispiel für großartiges bürgerschaftliches Engagement im Mittelpunkt standen, und füllte mit ihnen die große Bühne, nachdem der Fanfarenzug Schaufenberg unter der Leitung von Hans-Rainer Steinbusch das Mittfastenfest mit dem Laridamarsch eingeleitet hatte.

Auch das Rahmenprogramm stand unter dem Motto: „Von Alsdorfern für Alsdorf.“ Hier wurde den Interpreten die Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren. Hausmann Jürgen Beckers sorgte mit seinem grandiosen Auftritt für einen Lacher nach dem anderen, wobei er in der ihm einzigartigen Darstellung die großen Verdienste von Bürgermeister Alfred Sonders und seine Aktivitäten in den einzelnen Stadtteilen humorvoll in Erinnerung rief.

Weiter waren erfolgreich auf der Bühne: Das Geschwister- und Humoristen-Duo Lena und Niklas Milewicz in glänzender Manier; die Cover-Band „Voll Taff“ mit vielen Ohrwürmern und der Besetzung Heinz Henot, Vanessa Jerzykowski und Helmut Zantis, bei der Zugabe von Bürgermeister Sonders und Moderator Thelen unterstützt; Stimmungssänger Wolle Bauer als Stadthallengärtner und Solo-Gitarrist Fabian Baumanns.

Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich der Auftritt von fünf Tänzerinnen und Tänzer des KTC Alsdorf, die mit Spitzenplätzen bei den norddeutschen Meisterschaften und bei der deutschen Meisterschaft kürzlich ausgezeichnet wurden: Jugendtanzmariechen Gina Dobbrunz, amtierende Norddeutsche Meisterin und Dritte bei den Deutschen Meisterschaften; Juniorentanzpaar Julien und Kyana Karl, Vizemeister bei der norddeutschen und der deutschen Meisterschaft; Sonia Kosczelny und Timo Rentrop; das entzückende Jugendtanzpaar des KTC Alsdorfer Tänzer, Norddeutsche und Deutsche Meister, die besonders die Herzen der Besucher höher schlagen ließen.

Für diese sportlichen Höchstleistungen gab es besonders frenetischen Beifall. „Ihr alle seid ein Schatz, den man gemeinsam hüten soll, denn auch ihr macht die Stadt lebenswert“, sagte Hans-Peter Thelen erfreut.

Wertvolle Arbeit

Nachdem auch einige SPD-Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden, dankte der Stadtverbandsvorsitzende auch Mitgliedern, die in der Vorbereitung und Durchführung des Festes im Hintergrund wertvolle Arbeit geleistet hatten.

Geehrt und ausgezeichnet wurden: Die DLRG-Ortsgruppen Alsdorf und Hoengen, die der größten Wasserrettungsorganisation der Welt angehören; Robert Pelzer, seit 45 Jahren an der Spitze der St. Jakobus Schützenbruderschaft Warden und seit 40 Jahren Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Wardener Bürger mit einer stattlichen Schützenabordnung, der für das große Engagement bezüglich der Erhaltung des Dorfgemeinschaftshauses gedankt wurde; Vorlesepaten der Stadtbücherei Alsdorf; die Jugendabteilung des SV Alemannia Mariadorf für ihr Engagement und Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche.

Zudem wurde Josef Kohnen als Vater mit seinem Bergbaumuseumsverein Anna II und den Männern des Bautrupps geehrt, die derzeit begeistert beim Bau der fast fertigen Barbara-Kapelle sind; außerdem die Katholischen Frauengemeinschaften St. Castor Alsdorf-Mitte und Herz-Jesu Kellersberg, die durch ihre Feiern viele Menschen erfreuen; der Hospizdienst der Aachener Caritasdienste im Seniorenheim St. Anna in Hoengen, die Angehörige und Kranke mit unheilbaren Krankheiten zur Seite stehen, und nicht zuletzt der Kunstverein Alsdorf, der mit seinem ehrenamtlichen Wirken den Durst nach Selennahrung stillt und Kunst nach Alsdorf bringt und daher zum Wirkungsort von und für Kunst macht.

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