Mitreißendes Konzert: Musik vom Alpenland zum Meeresstrand

Von: rp
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Gelungenes Konzert: MGV Broicher Siedlung mit Dirigentin Agata Sewera sowie Bergmännisches Bläserensemble St Barbara Alsdorf. Foto: Schmitz

Alsdorf. Stehende Ovationen gab es nach zweieinhalb abwechslungsreichen Konzertstunden für den MGV Alsdorf-Broicher Siedlung und das Bergmännische Bläserensemble St. Barbara Alsdorf. In der gut gefüllten Gemeinschaftshalle hatten die Mitwirkenden unter dem Motto „Vom Alpenland zum Meeresstrand“ zahlreiche Ohrwürmer zu Gehör gebracht, die beim Publikum bestens ankamen.

Der MGV unter Leitung von Agatha Sewera ging den Auftakt eher bedächtig an mit Volksweisen, wie „Und in dem Schneegebirge“ oder „An einem Bächlein“, bevor man mit dem „Ave Maria der Berge“ und Solist Hans Langner einen ersten Glanzpunkt setzte.

Sänger Wilfried Küffen gelang sein Solo-Debüt in La Montanara, nachdem die Sänger ihren zweiten Konzertteil schwungvoll mit „Am Himmel da funkeln Sterne“ eingeläutet hatten, bevor Bariton Alfred Sonders und der Chor mit Gus Antons „Oh Shenandoah“ zum seemännischen Teil überleiteten. Der hatte vor allem im Potpourri zum Konzertabschluss noch etliche Ohrwürmer („Heut geht es an Bord“, „Schwer mit den Schätzen des Orients beladen“) im Repertoire.

Hier wurden vor allem „My Bonny ist over the Ocean“ und „Alo ahé“ mit Solist Alfred Sonders wiederum mit viel Applaus bedacht. Das Bergmännische Bläserensemble St. Barbara Alsdorf, Leitung Franz Worm, stellte seine Vielseitigkeit und sein Können unter Beweis und wusste vor allem mit „La Paloma“ und dem „Fliegermarsch“ zu gefallen.

Nach der Pause hatten die Sänger das Sakko ausgezogen und Halstücher umgebunden, die Orchestermusiker ihre Lederhosen angezogen. Sie passten so in den prächtig zum dem Thema entsprechend dekorierten Saal und zu der Bühne, die von den Sängerfrauen mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden waren. Die Musiker stellten hier auch ihr sängerisches Können unter Beweis („Dem Land Tirol die Treue“) und luden beim „Kufsteiner Lied“ das Publikum zum Mitsingen ein. Die beigeisterten Konzertbesucher hielten sich auch beim Schlusslied „Dankeschön und auf Wiederseh‘n“ nicht zurück, das auf Verlangen wiederholt werden musste.

Vorsitzender Henk Nijssen wies schon jetzt auf das Weihnachtskonzert am 4. Adventssonntag, 17 Uhr, hin, bevor mit dem „Steigerlied“ ein viel gelobter Konzertabend ausklang.

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