Baesweiler - Mit voller Fahrt voraus: SPDler eröffnen den Wahlkampf

Mit voller Fahrt voraus: SPDler eröffnen den Wahlkampf

Von: mas
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In aller Freundschaft auf der Bimmelbahn: Allen voran SPD-Baesweiler-„Lokführer“ Dr. Karl-Josef Strank. Foto: Sigi Malinowskii

Baesweiler. Bei Currywurst, Waffeln und Kuchen fanden zahlreiche Besucher den Weg in den Settericher Burgpark, wo die SPD Baesweiler den Wahlkampf mit ihrem Freundschaftsfest eröffnete. Während die Kinder vom Zauberer „Matzi dem Magier“ mit bunten Ballonfiguren versorgt und mit der Bimmelbahn der „Falken“ durch den Park kutschiert wurden, durften sich die Wahlberechtigten thematisch auf die Kommunal- und Europawahl einstimmen lassen.

Nach einem Gesangsvortrag des Männergesangsvereins Setterich eröffnete SPD-Vorsitzender Dr. Karl Josef Strank mit einer Vorstellung des Wahlprogramms das Fest. „Wir müssen dafür sorgen, dass unser Nachwuchs sämtliche Schulabschlüsse vor Ort erlangen kann“, betonte er neben der Stadtentwicklung und dem Anschluss an die Euregiobahn einen der Schwerpunkte der Sozialdemokraten.

Martin Peters, Vorsitzender des Unterbezirks Aachen-Kreis, sicherte hierfür Dr. Strank in seinem Grußwort seine Unterstützung zu. „Der Anschluss Baesweilers an das Schienennetz ist ein zukunftsweisendes Projekt.“ Im Anschluss an Peters erläuterte die Spitzenkandidatin für das Amt der Städteregionsrätin, Christiane Karl, ihre Pläne für die Aachener Region. „Wichtig ist mir ein harmonisches Miteinander von Alteingesessenen und Zugezogenen – hier setzt die Baesweiler SPD mit ihrem Freundschaftsfest das richtige Signal.“

Sie wolle sich besonders für gute Arbeitsbedingungen und gegen Jugendarbeitslosigkeit engagieren – so wolle sie eine Jugendberufsagentur für die Städteregion einrichten, die alle Instrumente bündelt. „Kein Jugendlicher darf uns verloren gehen“, sagte Karl.

Nicht ohne Stolz konnte Dr. Strank dann die Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt ankündigen, die in ihrem Grußwort besonders die Inklusion von Menschen mit Behinderungen hervorhob, die ihr ein besonderes Anliegen ist. Eindringlich forderte Schmidt die Anwesenden auf, am Wahltag ihr Kreuz zu machen.

Hoher Besuch

Höhepunkt der Veranstaltung war sodann der Auftritt von Martin Schulz. Der derzeitige Präsident des Europäischen Parlaments und Kandidat für das Amt des Kommissionspräsidenten machte die Verzahnung von Europa- und Kommunalpolitik deutlich: „Wenn Verluste verstaatlicht und Gewinne privatisiert werden, dann schadet das nicht nur der Europäischen Union als Wirtschaftsraum, sondern das schwächt die Finanzen der Kommunen – ganz konkret vor Ort.“

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