Würselen - Mit Schwester Claudia verlässt eine gute Seele das MZ

Mit Schwester Claudia verlässt eine gute Seele das MZ

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Chefarzt Dr. med. Till Wagner,
Chefarzt Dr. med. Till Wagner, Oberärztin Dr. Andrea Roth-Daniek, Oberärztin Dr. Anne Mund-Keller, Schwester Claudia Valk, Psychologe Mark Brügmann, Schwester Glüser Erdemir, Dr. Thomas Müller-Braun, Schwester Parwana Nochanda, Dr. Frauke Sabatschus, Schwester Dorothea Zapp, Dr. Peter Trottenberg. (Alle tätig für die Klinik für Palliativmedizin und Schmerztherapie)

Würselen. Ganz vielen Patienten stand sie in schwierigsten Lebenssituationen fest zur Seite, zahlreichen Menschen war sie ein unschätzbar wertvoller Halt und Beistand.

Nach fast zehn Jahren im Dienst des Medizinischen Zentrums der Städteregion Aachen (MZ) ist Pastoralreferentin und Krankenhausseelsorgerin Schwester Claudia Valk von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MZ verabschiedet worden.

Die engagierte 55-Jährige wird, gesendet von ihrer Ordensgemeinschaft, ab September in der Studentenseelsorge in Leipzig und Dresden mitarbeiten.

Nach Theologie- und Germanistikstudium sowie Referendariat trat die gebürtige Fronhovenerin (Eschweiler) ihrem Orden - der internationalen Gemeinschaft der Helferinnen, die mit den Jesuiten verwandt ist - bei und war in Wien, Graz, München, Frankfurt und im Tschad/Afrika vor allem in der Studentenseelsorge und in der Gemeindepastoral eingesetzt.

Nach weiteren Ausbildungen in der Pastoral - und Klinischen Seelsorge trat Schwester Claudia im Oktober 2002 in die Dienste des MZ. Als einzige Frau in der Seelsorge kümmerte sie sich liebevoll um Ratsuchende mit Schwerpunkt in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe sowie in der Palliativmedizin. Nach Einführung des neuen Bestattungsgesetzes 2003 sorgte sie sich zusammen mit Kolleginnen aus Sozialdienst und Ärzteschaft um die Bestattung fehlgeborener Kinder für das MZ und begleitete mitfühlend trauernde Eltern. Ebenso hatte die beliebte Pastoralreferentin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein offenes Ohr.

„Ich bin sehr dankbar für das, was Kranke, Sterbende, Angehörige und Kolleginnen und Kollegen mir gezeigt und anvertraut haben”, sagt Claudia Valk. „Ob die Lebensgeschichte, durchgestandene Leiden, Wunden, Freude über eine gelungene Operation, Angst vor einer schlimmen Diagnose, Dankbarkeit für das ermutigende Wort eines Arztes für die freundliche Hilfe einer Krankenschwester, furchtbare körperliche und seelische Schmerzen, die friedliche Einwilligung ins Sterben nach inneren Kämpfen, tiefe Trauer über den Verlust eines lieben Menschen oder die übergroße Freude über die Geburt eines Kindes - alles lag oft ganz dicht beieinander”, so Schwester Claudias Wort zum Abschied vom MZ.
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