Nordkreis - Mit Sandsäcken Reiterhof vor Hochwasser geschützt

Mit Sandsäcken Reiterhof vor Hochwasser geschützt

Von: gp
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Nordkreis. Der Dauerregen hat auch im Norden der Städteregion Spuren hinterlassen und der Freiwilligen Feuerwehr Würselen reichlich Arbeit bereitet. Insgesamt wurden zwölf durch das Unwetter bedingte Einsätze verzeichnet.

Das berichtet Ralf Jüsgens, Sprecher und stellvertretender Leiter der Feuerwehr. Überwiegend waren es überflutete Fahrbahnen, die den Einsatz der Wehr erforderten. Nachdem die durch Laub und Geäst verstopften Kanaleinläufe gesäubert waren, lief das Wasser rasch wieder ab.

Bei einer Firma im Gewerbegebiet „Aachener Kreuz” war der Lagerraum voll Wasser gelaufen. Eine Tauchpumpe sorgte hier für Abhilfe.

Großes Augenmerk setzten die Einsatzkräfte auf den Pegelstand der Wurm. Insbesondere am Teuterhof drohte der Fluss, über die Ufer zu treten und die benachbarte Reitanlage zu überfluten. Vorsorglich wurde ein Wall mit Sandsäcken errichtet. Kurz vor dem Übertreten blieb der Pegelstand glücklicherweise konstant.

Darüber hinaus gab es noch zwei weitere Alarme für die Würselener Feuerwehr: An der Bardenberger Straße wurden gemeinsam mit dem Energieversungsunternehmen Messungen in einem Keller vorgenommen. Eine Gasdetektion konnte jedoch nicht festgestellt werden. Mehrere Anrufer meldeten einen Brand in einem Innenhof an der Neuhauser Straße. Dort hatten aus ungeklärter Ursache Säcke mit Unrat in einem Unterstand Feuer gefangen. Ein in der Nähe wohnender Wehrmann leitete bis zum Eintreffen des Löschzuges erste Löschmaßnahmen ein. Die Flammen waren schnell gelöscht.

Sturmschäden beseitigt

Zehn Sturmeinsätzen verzeichnete die Alsdorfer Feuerwehr, dabei mussten Keller leergepumpt, Äste entfernt und Bäume umgesägt werden. Darüber Informierte Unterbrandmeister Michael Mingers, stellvertretender Pressesprecher der Feuerwehr Alsdorf.

Bereits Donnerstagabend fiel am Weiher in Ofden ein Ast auf ein fahrendes Auto, wobei glücklicherweise nur Sachschaden entstand. Die Feuerwehr beseitigte weitere Sturmschäden an den Bäumen, um zu verhindern, dass beschädigte Äste den Straßenverkehr gefährden. Zur gleichen Zeit rückte die Feuerwehr in Hoengen aus, um einen Baum zu entfernen, der auf einen geparkten Pkw gefallen war.

Samstagmittag kippte in Höhe des Langhauses in Alsdorf ein kleiner Wohnwagen gegen einen Baum, wobei der Fahrer unverletzt blieb und sich auch selbstständig aus dem Fahrzeug befreien konnte. Die Feuerwehr entfernte nur noch die Baumreste, während die Polizei die Straße sicherte.
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