Mit Mozart gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit

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Alsdorf. Das Konzert „Mit Mozart gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit” steht am Sonntag, 4. November, 18 Uhr, in der Pfarrkirche St. Castor auf dem Programm.

Kaum ein Musiker der klassischen Epoche hat so unter Fremdbestimmung gelitten wie das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart. Er bereiste mit seinem Vater und seiner älteren Schwester nahezu ganz Westeuropa und das in einer Zeit, in der das Reisen keineswegs etwas Angenehmes war, im Gegenteil. Der Wille des Vaters setzte sich durch: Der Knabe hatte zu spielen. Sein „Nein-Wille” wuchs.

Auch im Dienste des Salzburger Fürsterzbischofs stand der jungen Musiker unter Druck. Seine Versuche, außerhalb des provinziellen Salzburg zu wirken, wurde permanent von der Obrigkeit torpediert. Mozart sah keinen Ausweg als den der Konfrontation, die ihm schließlich den berühmten „Tritt in den Hintern” beim Rausschmiss aus den fürsterzbischöflichen Diensten einbrachte.

Mozart ein Revolutionär, nicht nur künstlerisch, sondern auch gesellschaftlich, ein Vorbild für alle „Nein”-Sager. Eintrittskarten sind zum Preis von 12 Euro, ermäßigt für Schüler und Studenten 8 Euro, in der Stadthalle Alsdorf, bei der Buchhandlung Thater, Tel. 02404/1403, und bei den Chormitgliedern zu erwerben.

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