Herzogenrath - Mit jiddischer Musik Volltreffer gelandet

Mit jiddischer Musik Volltreffer gelandet

Von: fs
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Das Instrumentalensemble „Shpil, Klezmer, Shpil“ und der Shalom-Chor aus Mönchengladbach in der Kulturkirche in Straß. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Erneut hatten die Verantwortlichen der Pfarre St. Josef in Herzogenrath-Straß in Kooperation mit dem evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen mit ihrer gemeinsamen Programmplanung für die Kulturkirche einen musikalischen Volltreffer gelandet.

Denn mit dem Instrumentalensemble „Shpil, Klezmer, Shpil“ und dem Shalom-Chor, beide aus Mönchengladbach stammend, hatte man in der Gemeinde und im Raum Herzogenrath bekannte Musiker und Sänger eingeladen, die es mehr als eindrücklich verstehen, ihren seit 2002 bestehenden Schwerpunkt mit jiddischer und Klezmer-Musik an ihr Publikum zu bringen.

So animierte Horst Couson, einer der beiden musikalischen Leiter, das Publikum bereits zu Anfang, die dieses Mal ausgewählten ausschließlich fröhlichen Rhythmen nicht nur in sich aufzunehmen und sich daran zu erfreuen, sondern sich auch durch Mitsingen der Refrains und entsprechendes Klatschen im Takt der Musik zu beteiligen.

Es zeigte sich sehr rasch schon zu Beginn des Programms, dass die Musik und der Gesang und so wie beides dargebracht war, ohnehin niemanden in der Kirche ruhig sitzen ließ und dass sowohl der Chorleiter, als auch Johannes Goedeke als musikalischer Leiter seitens des Ensembles überhaupt keine Mühe hatten, die Besucher zur erwünschten Reaktion zu bewegen. Und schon bald vermischten sich an so manchen Stelle des Konzerts Darbietende und Besucher mit dem freudigen Grundgefühl, dass das gesamte Konzert über als Spannungsbogen durchzog. Musikalische Freude steckt eben an und verdoppelt sich – so formulierte es einer der Besucher.

Ob bei „Shalom Alechem“ oder bei „Di Mame is gegangen“ oder aber beim alten Evergreen „Bai mir bistu shen“ – die Begeisterung nahm kein Ende.

Und erst als Sänger und Musiker bei eine der Zugaben in einer langen musikalischen Schlange den Altarraum verließen und sich bewusst den Blicken der Zuhörer und Mitsingenden entzogen, wurde auch dem Letzten in der Kirche klar, dass jedes Konzert und sei es noch so fröhlich, immer auch ein Ende hat, wobei auch das Programm „Alles Fröhlich – Alts Freylekh“, dessen Überschrift nach dem Titel der neuen CD der Formation gewählt war, am Abend des Kulturfreitags in St. Josef keine Ausnahme bildete.

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