Mit dem E-Bike über die Energiemeile flitzen

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
energiemeile_bu
Ackerbau in der Kraftzentrale: Auch Pflanzbeete sollen bei der Ausstellung „Post Oil City” zu sehen sein. Infotafeln hängen in Containern. Foto: Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW

Alsdorf. Viel mehr als einfach nur Strom: Facettenreich soll es bei der 4. Energiemeile auf dem Energeticongelände in Alsdorf zugehen. Von der energetischen Sanierung alter Gebäude bis zum Neubauprojekt, vom Elektromobil bis zum Pedelec.

Neben Infos zu den Themen Wohnen und Mobilität soll es zahlreiche Mitmachangebote und Aktionen geben.

Am Sonntag, 8. Mai, sind Besucher von 11 bis 18 Uhr auf dem Gelände an der Konrad-Adenauer-Alee willkommen. Dort werden sich gut 20 Aussteller präsentieren und Infos rund um die Nutzung regenerativer Energiequellen - von der Votovoltaik bis zum Windrad - geben. Auf Segways, im Elektromobil oder im Sattel eines Pedelecs können Besucher auf dem Gelände ein paar Runden drehen.

Aktivität ist ohnehin gefragt. „Es wird auch im Anna-Park einige Spielstationen geben, die die Gäste auf dem Weg zum Energeticon unterhalten”, sagt Bürgermeister Alfred Sonders. Er rechnet mit großem Zuspruch, zumal an diesem Sonntag das Frühlingsfest in der City sowie die Tierparkeröffnung Gäste anlocken. „Wir haben da drei Highlights kombiniert.” Mit einem so genannten Energiebike können Besucher an diesem Tag von der Innenstadt zum Energeticon gelangen. Gewinnspiele, Bastelangebote sowie eine Ausstellung runden das Angebot ab.

Ein Highlight der 4. Energiemeile soll die Ausstellung „Post Oil City” sein. Eine Ehre für Alsdorf - denn die vom Gelsenkirchener Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW konzipierte Ausstellung ist sonst nur in Großstädten zu sehen. Nach Alsdorf ist Tokio die nächste Station.

Die Ausstellung zeigt städtebauliche Visionen für eine Zeit, in der fossile Brennstoffe keine Rolle mehr spielen. Klimafreundliche, nachhaltige Projekte und Alternativen zur aktuellen Verkehrsplanung sind im Fokus der Bilder und Infotafeln.

Für die Präsentation in der Kraftzentrale, Carl-von-Ossietzky-Straße. wurde eigens ein besonderes Projekt entworfen: „Die urbane Landwirtschaft”. Riesige Container sollen als Ausstellungsflächen in der Halle stehen, daneben werden echte Beete angelegt.

Projektleiter Peter Köddermann und Kuratorin Dr. Ursula Kleefisch-Jobst präsentieren die Ausstellung, die bis zum 19 Juni in Alsdorf zu sehen ist; donnerstags bis sonntags von 14 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert