Mit Bio-Gemüse für die Umwelt powern

Von: eli
Letzte Aktualisierung:
Erst werden Setzlinge gezogen,
Erst werden Setzlinge gezogen, um anschließend die gewachsenen Pflänzchen ins Beet zu setzen: Die Kinder der Gartenbau-AG der Wurmtalschule Morsbach begeistern sich sehr für die Arbeit im Garten. Foto: Elisa Zander

Würselen. „Hier hinten sind die Erbsen und da vorne rechts Radieschen.” Clara (9) und Carla (8) kennen sich in dem kleinen Schulgarten bestens aus. Einiges von dem Gemüse haben sie selbst angepflanzt. Und auch Blumen wurden von ihnen in die Erde gepflanzt. „Die Tulpen blühen schon toll”, findet Clara und verweist auf den bunt blühenden Teil des Beetes.

Im vergangenen Jahr ist die Gartenbau-AG der Wurmtalschule GGS Morsbach initiiert worden. 16 Schülerinnen und Schüler zwischen sechs und elf Jahren, die die Offenen Ganztagsschule besuchen, nehmen an dem Angebot teil.

„Sie lernen hier, wie etwas wächst, wo Gemüse und Blumen herkommen und dass es auch natürliche Düngemittel gibt”, erklärt die Leiterin der OGS Marlene Horbach, die gemeinsam mit Konrad Wolter die Garten-AG leitet. Mit dem Projekt, Bio-Gemüse zu pflanzen und zu ernten und damit den natürlichen Kreislauf kennenzulernen, hat sich die Gruppe beim Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt” beworben, den die Energie- und Wasserversorgung GmbH (EWV) ausschreibt.

Das schmeckt den Kindern

Klaudia Ratzke, die das Schülerprojekt seitens der EWV betreut, war bei ihrem Besuch der Gruppe in der Schule begeistert. „Besonders die Selbstständigkeit der Kinder ist toll”, findet sie. Und Marlene Horbach erklärt ergänzend: „Das, was die Kinder kennen, schützen und respektieren - auch im späteren Leben. Das gilt für Nahrungsmittel ganz besonders.”

Besonders ist das Beet auch aufgrund seiner Lage. Im Innenhof des Schulgeländes ist ein Bereich zum Garten umgebaut worden. Geschützt vor Vandalismus können hier die teilweise von den Kindern ausgewählten Pflanzen in Ruhe wachsen.

Die AG-Mitglieder gehen eigenständig in den Garten, wässern die Pflänzchen, pflegen sie, jäten Unkraut und ernten am Ende das Gemüse. „Das schmeckt ganz besonders gut”, darin sind sich alle Kinder einig. Die Kartoffel-Sesam-Taler sind Clara besonders in Erinnerung geblieben. Sie freut sich jetzt schon auf die nächste Ernte. „Alles was wir hier anpflanzen ist lecker”, sagt sie. „Aber ich mag auch andere Sachen, die wir noch nicht gesät haben. Und man kann ja auch gar nicht alles säen. Schokolade zum Beispiel.” Jury kürt den Sieger am 10. Mai

Die siebenköpfige Jury wird am 10. Mai entscheiden, welches der 34 eingereichten Projekte zum Sieger gekürt wird. Die Feier wird m 17. Juni stattfinden. Verlierer wird es aber keine geben. Jede Teilnehmergruppe erhält einen Zuschuss von 50 Euro.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert