Minister Norbert Walter-Borjans: „Alsdorf hat Modellcharakter“

Von: vm
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Bei seinem Besuch in Alsdorf trägt sich NRW-Finanzministers Dr. Norbert Walter-Borjans in das Buch der Stadt ein. Foto: V. Müller

Nordkreis. „Wenn man NRW als Land des beständigen Umbaus erleben will, muss man nach Alsdorf kommen.“ So lautete das Resümee des NRW-Finanzministers Dr. Norbert Walter-Borjans (SPD) bei einer Führung über die Baustelle des Kultur- und Bildungszentrums (Kubiz) und durchs Energeticon.

„Ende der 90er habe ich Alsdorf als Sprecher von Johannes Rau erlebt“, erzählte Walter-Borjans. Und wenn man die Entwicklung der Stadt der vergleichbarer Regionen gegenüberstelle, dann könne sich Alsdorf nicht nur sehen lassen – „die Stadt hat Modellcharakter“, so der Minister, der sich zum Schluss seiner Visite ins Goldene Buch der Stadt eintrug.

Er wolle auch privat wiederkommen, um Freunden den Werdegang der Stadt zu zeigen, so der Minister. Sonders nutzte die Gelegenheit, die Besonderheiten seiner Stadt hervorzuheben, etwa die Vielzahl denkmalgeschützter Industriebauten an einem Standort: „Nirgendwo gibt es eine vergleichbare Gebäudestruktur“, eingebettet in eine Natur- und Erlebnislandschaft. Er dankte der Landesregierung für die Unterstützung bei der Realisierung von Energeticon und Kubiz. Nachdem Alsdorf mit der Zechenschließung das Herz herausgerissen worden sei und es zwischenzeitlich eine Arbeitslosenquote von 20 Prozent gegeben habe, beginne nun eine neue Ära.

Borjans gab – trotz der niedrigen Arbeitslosenquote von rund sieben Prozent – zu bedenken, dass Familien ehemaliger Bergleute auch in der zweiten Generation keinen Anschluss gefunden hätten. Das Transferempfängertum hätte sich dort gefestigt. Das sei eine Aufgabe, die es zu meistern gelte. Walter-Borjans Besuch erfolgte auf Initiative der SPD-Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers, des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Detlef Loosz und des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Hans-Peter Thelen.

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