MGV Polyhymnia Mariadorf: Konzert zum 135-jährigen Bestehen

Von: rp
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Sangeskunst auf hohem Niveau: der MGV Polyhymnia Mariadorf mit dem Dirigenten Rudolf Casper und dem Vorsitzenden Günther Schmadalla (1.v.l.) in voller Aktion. Foto: Stefan Schmitz

Alsdorf. Der MGV Polyhymnia Mariadorf bietet jeweils zwei Stunden vor Konzertbeginn den Besuchern eine reichhaltig bestücke Kaffeetafel, wovon diese gerne Gebrauch machen, denn sie bietet auch reichlich Gelegenheit zur Plauderei.

Dies hat sich auch auf die Besucherzahlen positiv ausgewirkt. So füllten auch am Sonntag beim Konzert anlässlich des 135-jährigen Bestehens erneut knapp 300 Besucher das Forum der Europa Hauptschule Blumenrath.

Dies erfreute natürlich auch den Vorsitzenden Günther Schmadalla, der eine Reihe von Ehrengästen, unter ihnen Pater Fritz Siegers, Dauergast Bürgermeister-Vize Heinrich Plum, Wilfried Leisten, den Vorsitzenden des Chorverbandes der Städteregion, den Ehrenvorsitzenden Dieter Heller sowie Vertreter befreundeter Vereine, besonders der Kirchenchöre aus den Gemeinden der Pfarrgemeinde Johannes XXIII, begrüßte.

Da der Männergesangverein auf sein 135-jähriges Bestehen zurückblicken konnte, sprach der Vorsitzende von einem historischen Konzert. Einen besonderen Dank sprach der Vorsitzende dem Dirigenten Rudolf Casper, der auch die Gesamtleitung des Konzertes inne hatte, aus.

Singen fördert Wohlbefinden

Die Glückwünsche zum Geburtstag für den Chorverband überbrachte Verbandsvorsitzender Leisten. „135 Jahre bedeutet, dass mehrere Generationen trotz der beiden Weltkriege und harter Arbeit, wirtschaftlicher und familiärer Krisen, es geschafft haben, aus Freude am Gesang und Kameradschaft sich bis heute zu einem gemeinschaftlichen Singen zu vereinen“. Da das Singen das eigene Wohlbefinden fördere, sprach der Verbandsvorsitzende die Hoffnung aus, das dies dem erfolgreichen MGV Polyhymnia noch lange gelingen möge.

So werden die Polyhymnianer auch am 28. Oktober im Aachener Krönungssaal zu Ehren der Jubilare des Chorverbandes Städteregion Aachen bei der musikalischen Gestaltung der Feier mitwirken. Vorsitzender Günther Schmadalla führte dann durch das Programm, welches mit dem Aachener Sängergruß eröffnet wurde und bei den Besuchern große Begeisterung auslöste, mit viel Beifall bedacht wurde.

Mit dem Lied aus der Bretagne „Im Dorf, da geht die Glocke schon“ und aus Unterbaden „Einst ging ich über Berg und Tal“ gab es einen gelungenen Auftakt. Mit dem „O. Lenchen“ hatte man diesmal einen Überraschungsgast mit an Bord, die mit ihrer hübschen Drehorgel, auf dem der freche Paul saß, zu überzeugen wusste.

Dreimal trat Lenchen auf und begeisterte mit vielen tollen Melodien wie „Grüß euch Gott“, „Ännchen von Tharau“, „Im schönsten Wiesengrunde“, „Hohe Tannen“ oder „Köhler Liesel“ bis hin „Zum alten Försterhaus“. Die Besucher waren erfreut und summten oder sangen die Lieder begeistert mit. Eine gute Idee und Bereichung des Programms.

Tolle Melodien

Noch vor der Pause überzeugte der MGV Polyhymnia unter anderem mit dem klassischen Männerlied „Die Nacht“ von Franz Schubert oder dem zu Herzen gehenden Lied „Abendstille in den Bergen“, dem weltbekannten „Rennsteig-Lied“ oder „Freunde, lasst uns trinken“ von Reinhard Mey.

Mit vielen weiteren tollen Melodien ging es nach der Pause weiter, unter anderem mit „La Montanara“, bei dem Günther Schmadalla als Solosänger zu überzeugen vermochte. Mit dem Glanzstück der Polyhymnia „Der Bettelbu“, ein sehr berührendes Lied aus Kindertagen, ging es dem Ende des Konzertes entgegen, aber es kamen noch zur Aufführung „Sommernacht in den Bergen“, dem Lied voller Sehnsucht, und das temperamentvolle Lied „Carmencita“ aus Sevilla.

Am Ende wollte der Beifall nicht enden. So kam es noch zur Zugabe unter anderem mit dem Trinklied von Beethoven sowie „Glück-Auf“. Ein toller Erfolg der Polyhymnia zum 135-jährigen Bestehen.

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