Herzogenrath - Merksteiner Skater brauchen dringend eine neue Anlage

Merksteiner Skater brauchen dringend eine neue Anlage

Von: Daniel Gerhards
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Beliebte Sportstätte: Kinder
Beliebte Sportstätte: Kinder und Jugendliche nutzen die Anlage an der Floeßer Straße gerne für spektakuläre Sprünge. Foto: Daniel Gerhards

Herzogenrath. Über die Skateranlage an der Floeßer Straße zu rollen - das geht richtig gut. „Hier kommen jeden Tag ziemlich viele Leute hin, besonders bei gutem Wetter”, sagt David Damea, 17 Jahre.

Dazu sind Kinder und Jugendliche mit ihren BMX-Rädern, Skatebords oder Scootern auf der Anlage unterwegs. Ein richtiger Treffpunkt also. Das soll auch so bleiben. Doch dafür muss einiges geschehen. Teilweise sind die Geräte auf dem Platz nahe des Streiffelder Hofs aus Holz. Ein Pilz und die Witterung setzten dem Material so zu, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Nun sollen die alten Geräte komplett abgebaut und neue aufgestellt werden.

Die Anlage ist etwa zwölf Jahre alt. Als ersten Anhaltspunkt für die Kosten des Projekts nennt Andreas Heine, Fachbereichsleiter Jugend und Bildung der Stadtverwaltung, 20 000 Euro. Trotz der hohen Kosten soll die Skateranlage erneuert werden.

„Oberste Priorität”

Gerade hat er mit Inline-Skates auf der „Mini-Ramp” ein paar Tricks gezeigt. Noch so einen Platz gibt es in Merkstein nicht. „Da muss man schon nach Herzogenrath, aber der Platz ist nicht so gut für Anfänger”, sagt David Damea.

„Der Jugendhilfeausschuss hat nach einer Begehung der Spielplätze im Stadtgebiet beschlossen, das Geld, das im Haushalt zur Verfügung steht, für die Skateranlage einzusetzen”, sagt Heine. Schließlich werden die Herzogenrather Spielplätze kontinuierlich erneuert. Die Skateranlage ist dabei nun „Priorität Nummer Eins”. Das bekräftigt auch Bruno Barth (SPD): „Die Erneuerung der Skateranlage hat für uns oberste Priorität, da dort ein sehr großer Bedarf besteht.” Die Anlage sei einer der wenigen Treffpunkte für Jugendliche im Stadtgebiet.

Finanzielle Mittel beisteuern will der Jugendbeirat. Die Herzogenrather Jugendvertretung verfügt derzeit über einen Betrag von mehr als 24.000 Euro. Diese Summe ergab sich, da der Beirat im Prinzip schon seit 2009 besteht. Erste Wahlen fanden allerdings erst im vergangenen Jahr statt. Trotzdem erhielt der Beirat seit 2009 seinen jährlichen Zuschuss von 7500 Euro. Da dieses Geld längst nicht komplett ausgegeben wurde, wurde das, was am Jahresende übrig blieb, jeweils in das Folgejahr übertragen.

Kompliziert wird es jedoch, weil dieses Geld im Haushalt nicht für Investitionen vorgesehen ist. Somit kann der Jugendbeirat das Geld nicht ohne weiteres für den Neubau der Skateranlage ausgeben. Alle Beteiligten suchen derzeit nach eine „kreativen Lösung”, die es dem Jugendbeirat ermöglichen soll, das Projekt zu unterstützen, erklärt Jugendpfleger Oliver Krings. „Im Jugendbeirat besteht der feste Wille, das Projekt zu unterstützen.”
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