Mensaverein Würselen versorgt Gesamtschule in Startphase

Von: ro
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Wird sehr gut angenommen: die Übergangsmensa am Gymnasium. Die Kapazitäten reichen aktuell aber nicht aus, um auch noch die Gesamtschule zu versorgen. Foto: Georg Pinzek
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Steht im engen Kontakt auch mit der Leitung der Gesamtschule: Dagmar Thorand, die Vorsitzende des Mensvereins. Foto: Roß

Würselen. Die neu gegründete Gesamtschule in Würselen zieht im Sommer in das Schulgebäude der auslaufenden Hauptschule an der Lehnstraße. Die Stadt als Schulträger hat mit dem Würselener Mensaverein, der sich auch um das Schulessen im benachbarten Gymnasium in einer Übergangsmensa kümmert, Gespräche geführt, ob auch die neue Schule mitversorgt werden kann.

Die Vorsitzende des Mensavereins, Dagmar Thorand, hat indes deutlich gemacht, dass dies nur in einer dauerhaft ausgebauten Mensa möglich ist.

Frau Thorand, derzeit betreuen Sie mit Ihrem Team die beiden Mensen am Gymnasium Würselen und an der Realschule. Wie viele Schülerinnen und Schüler werden vom Mensaverein beköstigt und wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den beiden Schulen?

Thorand: Die Zusammenarbeit mit den Schulen funktioniert gut, an vielen Stellen sogar sehr gut. Und damit sind alle Bereiche gemeint: Schulleitung, Lehrerkollegium, Sekretariat, Hausmeister . . . Diese gut funktionierende Zusammenarbeit trägt sicherlich auch zu dem Erfolg bei. Immerhin werden an der Realschule inzwischen 125 Schülerinnen und Schüler mit Mittagessen versorgt. Am Gymnasium sind es bereits 150 bis 160, die an jedem langen Tag kommen.

Nach den Sommerferien geht die neue Gesamtschule im Gebäude der ehemaligen Hauptschule an den Start. Auch hier bringen Sie sich ein. Wie ist der aktuelle Sachstand?

Thorand: Mit der Schulverwaltung und der neuen Schulleitung der Gesamtschule stehen wir in sehr engem Kontakt. Zum jetzigen Zeitpunkt steht fest, dass der Mensaverein die Aboverwaltung und die Organisation der Mittagsverpflegung der Gesamtschüler übernehmen wird. Aber: Die Gesamtschüler werden nicht am Gymnasium versorgt und auch nicht durch die Übergangsküche des Gymnasiums bekocht. Wir haben am Gymnasium weder Platz, noch Zeit, noch Transportmöglichkeiten, um den Gesamtschülern unser Essen anbieten zu können. Auch die vorhandenen Räumlichkeiten in der ehemaligen Hauptschule lassen dort keine Zubereitung von Essen zu.

Und was heißt das konkret?

Thorand: In der Übergangsphase mit Start der Gesamtschule im August wird ein Caterer unseres Vertrauens das Mittagessen ‚verzehr heiß‘ an allen langen Tagen frisch anliefern. Wir ergänzen das Angebot dann noch mit Rohkost- und Salatvarianten. Und einen Nachtisch gibt es natürlich auch. Im Ganzen ist das derzeit die einzig umsetzbare und somit machbare Lösung für das erste Jahr der Gesamtschule. Sollte zum Schuljahr 2016/2017 tatsächlich eine große Mensa mit 250 bis 300 Sitzplätzen am Gymnasium fertig gestellt sein, sehen wir weiter.

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