Meister der Klangwelten zu Gast auf der Burg Rode

Von: ch
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Der Mann für die kleine Show: Martin C. Herberg auf Burg Rode. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Nein, ein Mann für die große Show ist Martin C. (wie Carl) Herberg nicht. Darum ist der Gitarrist aus Wuppertal auch im Saal auf Burg Rode so eindeutig zu Hause. Im kleinen Kreis von rund zwei Dutzend Zuhörern gab der Musiker in Herzogenrath auf seiner „Abschiedstournee“ einige eindrucksvolle Proben seiner Kunst.

Die auf einen Nenner zu bringen fällt gar nicht so leicht. Zwar enthalten viele von Herbergs Stücken, so zum Beispiel seine „Flussbeschreibung“ erzählerische Elemente. Vom Murmeln der Quelle über sein breites Dahinströmen bis hin zur Mündung ins Meer enthält dieser melodische Fluss viele Bestandteile, die das Vorstellungsvermögen der Zuhörer ansprechen – sogar das Geschrei der Möwen gehört dazu.

Auf der anderen Seite arbeitet der Gast aus Wuppertal aber auch mit technischen Komponenten. Den elektronisch abgenommenen Ton seiner Gitarre verdichtet er durch seine „Echo-Maschine“, wie er sie selbst nennt. Und zusätzlich zu seinem akustischen Instrument bindet Herberg Klänge von einer seitwärts aufgestellten E-Gitarre ein. Nur ein Mann und doch ein ganzes Orchester: Im Solo liefert dieser Musiker einen erstaunlich komplexen Auftritt ab.

Das Publikum auf der Burg ließ sich von Herbergs Virtuosität rasch in den Bann ziehen.

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