Mehr Engagement für Herzogenrath eingefordert

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Herzogenrath. „Da wir in den nächsten zwei Jahren keine Wahlen vorbereiten müssen, können wir unsere ganze Kraft in die kommunalpolitische Arbeit stecken. Dabei muss die Stadtentwicklung in allen drei großen Stadtteilen ganz oben auf der Agenda stehen,“ sagt der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands, Robert Savelsberg.

„In Kohlscheid sind wir auf einem guten Weg: Mit einem neuen Nahversorger am Markt setzen wir den ersten Impuls, die Markttangente wird uns weitere gute Chancen eröffnen. Für Merkstein liegen zahlreiche gute Vorschläge für den Umbau des August-Schmidt-Platzes vor. Aber die Entwicklung in Mitte macht uns Sorgen. Auch die jüngste Bürgerversammlung hat noch keine neuen Impulse und positiven Signale setzen können.“

Dr. Manfred Fleckenstein referierte zu diesem Thema: „Wir dürfen keine Zeit mehr mit langen Bestandsaufnahmen verlieren, die Schwächen im Zentrum sind offensichtlich. Andererseits gibt es viele Positivbeispiele von Privatinvestoren, die das Erscheinungsbild der Stadt vorangebracht haben. Herzogenrath hat viel Potenzial – alleine schon durch Burg Rode und die Naherholungsgebiete – und kann sich zu einer sehr attraktiven Kleinstadt entwickeln. Diese Chance müssen wir konsequent nutzen.“

Dafür brauche es keine realitätsfernen Zukunftsvisionen, sondern praxisnahe Entwicklungsvorschläge. Dabei sei es dringend geboten, „Hilfe von außen“ zu holen, etwa bei der FH Aachen, forderte Fleckenstein. Studierende könnten im Rahmen eines Projekts realistische Ideen erarbeiten, Stadtentwicklungsexperten könnten den Prozess sowie die gemeinsam mit der Bürgerschaft geplanten Workshops zielorientiert begleiten.

„Ich bin davon überzeugt, dass es uns so gelingen wird, Herzogenrath für die Zukunft gut aufzustellen. Unsere Stadt ist eine gute Adresse.“ Fleckenstein appellierte vor allem an Immobilienbesitzer in der Stadt sowie Investoren, sich in und für Herzogenrath zu engagieren.

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