Mehr Aufmerksamkeit für die „Generation 60plus“

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Alsdorf. Unter dem Vorsitz des Stadtverbandsvorsitzenden Hartmut Malecha trafen sich die Alsdorfer Grünen zu ihrer zweiten Klausurtagung in diesem Jahr. Neben den Fraktionsmitgliedern konnte Malecha auch die Sachpolitischen Mitarbeiter aller Fachbereiche begrüßen.

Inhaltlich befasste man sich ausschließlich mit den Kommunalwahlen 2014. Dabei verständigten sich die Grünen auf einige Grundzüge zu ihrem Wahlprogramm. Der „Generation 60plus“ will man, so der Stadtverordnete Friedel Wirtz, in einer „älter werdenden Stadt“ künftig verstärkte Aufmerksamkeit schenken. Dabei soll konkret über eine Leitstelle „Älter werden in Alsdorf“ innerhalb der Stadtverwaltung nachgedacht werden. Diese soll sich allen Aspekten des Alterns widmen.

Im Bereich der Stadtentwicklung arbeitet man an unter anderem an Vorschlägen – die die wohnortnahe Grundversorgung, etwa in Form eines „Bürgerladens“ oder mobiler Angebote, in den Stadtteilen gewährleisten soll – die in diversen Bürgerversammlungen immer wieder geäußerter werden.

Aufenthaltsqualität steigern

Auch die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt muss nach Ansicht der Grünen weiter gestärkt werden: Immer noch fehlen etwa Verweilbereiche, die nicht vom unmittelbaren Kfz-Verkehr beeinträchtigt werden, so der Planungsexperte Hartmut Malecha.

Eine klare Absage erteilen die Grünen allen Überlegungen, die darauf abzielen, Neubaugebiete in unmittelbarer Nähe zum Alsdorfer Weiher auszuweisen. „Damit schützen wir nicht nur die Natur, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Naherholung unserer Bevölkerung“, sagt Fraktionsvorsitzender Horst-Dieter Heidenreich, der sich darüber hinaus dafür ausspricht, allenfalls maßvollen Zubau von Wohnbebauung in Ofden zuzulassen.

Heidenreich mit Blick auf das VABW-Gelände an der Alfred-Brehm-Straße: „Altengerechtes Wohnen in diesem Bereich, unter Schonung des vorhandenen kleinen Parks, das ist es, was sich viele Ofdener wünschen, nicht die Überbauung mit herkömmlichen Einfamilienhäusern.“ Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit stehen die Qualitätssicherung (U3-Betreuung) und ein verbessertes Freizeitangebot für Jugendliche im Fokus der Überlegungen.

Umwelt, Verkehr, Energie

Auch die klassischen Themen wie Umwelt, Verkehr, Energie und Klimaschutz bekommen ihren Platz als „Herzstück“ der Kommunalpolitik der Grünen. Hartmut Malecha: „Wir wollen den öffentlichen Personennahverkehr auf Schiene und Straße, beispielsweise durch bessere Busanbindungen an die Euregiobahn, fortentwickeln und auch das Radwegenetz verbessern. Das von uns auf den Weg gebrachte Klimaschutzkonzept muss konsequent weiterverfolgt werden, etwa durch eine energietechnische Modernisierung aller städtischer Gebäude.“ In der Wirtschaftsförderung fordert man wie bisher eine bessere Zusammenarbeit der Kommunen. Federführend sollte dabei die Städteregion sein.

Personell sehen sich die Grünen mit Hinblick auf die Kommunalwahl gut gerüstet. „Wir werden mit einer starken Formation antreten“ und auch „das Bürgermeisteramt der SPD nicht kampflos überlassen“, geht aus einer ersten Stellungnahme nach der Klausursitzung hervor.

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