Mehr als 300 Kinder nehmen am Unicef-Lauf teil

Von: Margret Nußbaum
Letzte Aktualisierung:
Uniceflauf
Geschafft! Die Kinder der Grundschulen Grengracht und Beggendorf zeigten beim Unicef-Lauf am CAP viel Durchhaltevermögen. Foto: Nußbaum

Baesweiler. Laufen, Hüpfen, Rollbrett fahren, Klettern und Jonglieren: Das alles und noch viel mehr durften die Kinder der Grengracht-Grundschule und des Teilstandortes Beggendorf eine ganze Woche lang – nicht nur in der Pause, sondern auch im Unterricht. Den Abschluss der „Bewegungswoche“ bildete ein Unicef-Lauf, an dem weit mehr als 300 Kinder teilnahmen.

Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Außentemperaturen starteten 270 Mädchen und Jungen aus Baesweiler und 65 aus Beggendorf am Carl-Alexander-Park über mehrere Distanzen.

Jeder musste sich vorher selbst einschätzen. Und dann ging es um die Wurst. Denn Familie, Nachbarn und Freunde wurden zum Spenden für das Kinderhilfswerk Unicef mobilisiert. Die Gegenleistung: Die Distanz, die die Kinder sich vorgenommen hatten, zu schaffen.

Ob es am herrlichen Wetter lag oder an der in Aussicht gestellten Spende: „Alle haben sich tapfer geschlagen. Manche sind sogar über sich hinausgewachsen und weiter gelaufen, als sie es sich vorgenommen hatten“, lobte Natalie Schunk vom Schulleitungsteam.

Auch die Bewegungswoche, die dem Lauf vorausging, ist bei den Kindern gut angekommen. „Angeregt durch das Schulprojekt fit4future der Cleven-Stiftung, unterstützt von DAK Gesundheit, haben wir an der Schule das ‚Jahr der Bewegung‘ ausgerufen“,  erklärte Natalie Schunk.

Ziel der Cleven-Stiftung ist es, Kindern Freude an der Bewegung zu vermitteln und ihre Lebensgewohnheiten auf spielerische Weise nachhaltig positiv zu beeinflussen. „Eine Rechnung, die bei uns voll aufgegangen ist“, zog Natalie Schunk Bilanz.

Sie weiß aus ihrer täglichen Arbeit im Schuldienst, wie wichtig Bewegung für Kinder ist. „Sie können sich viel besser konzentrieren, sind ausgeglichener und entspannter, wenn sie sich nicht nur in der Pause, sondern auch mal zwischendurch im Unterricht bewegen können“, sagte sie. Auch Lehrer profitierten von der Bewegungswoche. Es gab sechs Workshops. In denen wurde den Pädagogen vermittelt, wie sie Bewegung in den Schulalltag integrieren und damit Stress reduzieren können.

Das Programm fit4future passte bestens ins Konzept der beiden Grundschulen, die das Jahr 2017 unter das Motto Bewegung gestellt haben. „Wir nehmen außerdem am Unterrichtsprogramm ‚Klasse 2000‘ teil, das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung initiiert wurde. Dabei geht es um gesundes Essen und Trinken, Bewegung und Entspannung, Aufbau von Selbstwertgefühl bei Kindern, Konfliktlösungsstrategien und einen kritischen Umgang mit Drogen“, erklärte Natalie Schunk.

Auch Eltern werden regelmäßig informiert und mit einbezogen. Ein lobenswerter Ansatz. Denn Schule dient heute nicht nur der Vermittlung von Wissen, sondern sieht sich als Partner für Eltern – mit dem Ziel, Kinder in allen Bereichen so gut wie möglich zu unterstützen und zu bestärken.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert