Medizinisches Zentrum verabschiedet Prof. Joachim Kindler

Von: eli
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Ein herzlicher Abschied für den Chefarzt der Inneren Medizin: (v.l.) MZ-Geschäftsführer Falko Rapp, Vorsitzender KV-Nordrhein Lothar Nossek, Joachim und Heidrun Kindler, Nachfolger Heribert Fritz sowie Landrat Carl Meulenbergh. Foto: Zander

Würselen. Dem Bedürfnis nachzukommen, nicht nur die Organe eines Patienten zu behandeln, sondern ihm eine kompetente Rund-um-Versorgung zu bieten, lag Joachim Kindler, Professor für Innere Medizin, immer am Herzen.

Nach 20 Jahren als Chefarzt, zum Teil auch als ärztlicher Direktor im Medizinischen Zentrum Kreis Aachen (MZ), Betriebsteil Marienhöhe, verabschiedeten ihn Kollegen und Freunde in den Ruhestand.

Landrat Carl Meulenbergh, der Joachim Kindler unter anderem für diese Position auswählte, bedankte sich bei dem Mediziner für das Geleistete. Er hatte während seiner Anstellung als Chefarzt eine Palliativstation, die Geriatrie und eine internistische Rheumatologie als neue Stationen im Haus etabliert.

Falko Rapp, Geschäftsführer des MZ, stellte Kindler „nur das beste Zeugnis” aus und verwies auf die vielen Netzwerke, die Kindler mit innermedizinischen Kliniken in Deutschland geknüpft hatte.

„Sie sind eine außerordentliche Persönlichkeit und hinterlassen eine sehr große Lücke.” Diese Lücke wird Heribert Fritz als Kindlers´ Nachfolger zu schließen haben. Er legte sein 3. Staatsexamen unter anderem bei Kindler ab.

Hilfsbereitschaft und ein gutes kollegiales Verhältnis habe Kindler stets angestrebt und sich für flache Hierarchien eingesetzt. Das führte dazu, dass viele Ärztekollegen länger im MZ geblieben seien, als ursprünglich geplant.

Diese herausragende Eigenschaft, wie Lothar Nossek, Vorsitzender der Kreisstelle Aachen-Land der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, sie nannte, fände man unter Chefärzten kaum.

Kindler will nun unter anderem Fremdsprachenkenntnisse auffrischen, Spanisch lernen und ein Seniorenstudium der Musikwissenschaften aufnehmen.
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