Würselen - Medizinisches Zentrum: Aufsichtsrat will weiter investieren

Medizinisches Zentrum: Aufsichtsrat will weiter investieren

Von: red
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Auch der Betriebsteil des Medizinischen Zentrums in Bardenberg soll weiterhin wichtige Aufgaben erfüllen. Foto: Karl Stüber

Würselen. Der Aufsichtsrat des Medizinischen Zentrums Städteregion Aachen GmbH hat wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Krankenhauses getroffen. Demnach empfiehlt das Gremium den beiden Gesellschaftergremien – dem Städteregionstag und dem Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See – einvernehmlich die Verlagerung der Lungenklinik und der Klinik für Urologie an den Standort Marienhöhe.

Voraussetzung ist der Bau eines neuen OP-Komplexes sowie die Modernisierung von Stations- und Funktionsbereichen. Hierfür sollen bis zum Jahr 2020 rund 20 Millionen Euro investiert werden.

Am Standort Bardenberg wird die derzeit in Marienhöhe angesiedelte geriatrische Rehaklinik nach entsprechenden Umbaumaßnahmen etabliert. Weiterhin soll in Bardenberg ein von der Städteregion und dem MZ betriebenes Aus- und Fortbildungszentrum für Gesundheitsberufe neu errichtet werden.

Wichtiges Anliegen für den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung sei die Weiterentwicklung des Standortes Bardenberg, heißt es in einer Dienstagabend veröffentlichten Mitteilung. Der Aufsichtsrat habe die Geschäftsführung in diesem Sinne beauftragt, in den nächsten Wochen die künftige Entwicklung des Krankenhausgeländes inklusive Gebäuden gemeinsam mit der Stadt Würselen und mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Würselen (SEW) zu besprechen.

„Sinnvolle Nachfolgelösung“

Beiden Gesellschaftern sei es wichtig, dass es eine sinnvolle Nachfolgelösung für das ehemalige Knappschaftskrankenhaus in Bardenberg geben wird, heißt es weiter.

Genau in diesem Punkt hatte es zuletzt aber durchaus Differenzen zwischen beiden Seiten gegeben. So hatte die Knappschaft noch im Juli deutliche Kritik am Mehrheitsbeschluss des Städteregionstages geübt, die Urologie und die Lungenheilkunde in den nächsten Jahren von Bardenberg nach Marienhöhe zu verlegen, weil dies faktisch einer Schließung des Knappschaftskrankenhauses gleichkomme.

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