Baesweiler - Matheolympiade: Das Siegertreppchen ist schon ganz nah

Matheolympiade: Das Siegertreppchen ist schon ganz nah

Von: Stefan Schaum
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Zahlen können auch Spaß machen! Na klar, wenn man so gut damit hantieren kann wie Max Jansen, Erik Schuckels, Sophia Peters und Elias Lesmeister (v.l.). Dass Klassenlehrerin Kerstin Behrend ganz schön stolz auf ihre Matheolympiade-Finalisten ist, versteht sich. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Das wäre doch ein dolles Ding: Noch einmal zwei Stunden lang knobeln, tüfteln, rechnen – und dann vielleicht der beste Grundschüler bei der landesweiten Matheolympiade sein! Ein Sieg ist durchaus drin für Sophia Peters, Elias Lesmeister, Max Jansen und Erik Schuckels.

Die Viertklässler der Grundschule in Loverich treten am Samstag im NRW-Finale des Wettbewerbs an. Leicht wird das zwar nicht. Aber genau das ist ja die Herausforderung.

In der Eschweiler Don-Bosco-Schule sind die Lovericher Viertklässler in der Endrunde unter den Besten in der Region. Mit Elias Lesmeister haben sie sogar den Sieger in der Ausscheidungsrunde Aachen-Land in ihren Reihen. Klingt schwer nach Favoriten-Bonus. Erstmals hatte sich die Schule an dem Wettbewerb beteiligt, der im Auftrag des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung ausgerichtet wird.

Aufwärmphase

Das Finale ist die dritte Runde. Die erste war sozusagen die Aufwärmphase und fand in der jeweiligen Schule aller Teilnehmer statt. „Da waren die Ergebnisse schon richtig gut“, sagt Klassenlehrerin Kerstin Behrend. Gleich sechs ihrer Schüler schafften nämlich die erforderliche Punktzahl, um die Regionalrunde zu erreichen. Zwar schieden dort Christin Mehlkop und Cedric Pampel aus, doch die Leistung der Schüler insgesamt sei „richtig respekteinflößend“, sagt die Lehrerin. „Ich habe mir die Aufgaben auch angeschaut und musste manchmal selbst richtig grübeln. Da geht es nicht einfach bloß um Rechnen, das hat richtig viel mit Knobeln und dem Suchen des richtigen Lösungswegs zu tun.“

Nicht einfach – so sieht es auch Max Jansen. „Macht Spaß, ist aber schwierig“, sagt der Grundschüler. Ob sie wohl gewinnen werden? Da zucken alle die Schultern. Alles daran setzen werden sie jedenfalls. „Bevor es am Samstag losgeht, wird noch geübt“, sagt Elias Lesmeister. Mit ihrer Lehrerin wollen die Kinder sich ein paar Aufgaben anschauen, die in vergangenen Jahren bei dem Wettbewerb gestellt worden sind. Und das alles für die Ehre – denn einen richtigen Preis gibt es nicht. Wer im Vergleich aller Finalisten in NRW die meisten Punkte holt, darf nach Dortmund fahren, um seine Urkunde in Empfang zu nehmen. Das ist ja auch schon was.

Eine Erfahrung nehmen die Kinder in jedem Fall mit: Dass Mathematik nicht bloß langweiliges Pauken sein muss, sondern auch eine ganz schön spannende Herausforderung sein kann.

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