Würselen - Mathe-Olympiade lockt wieder viele Zahlen-Athleten

Mathe-Olympiade lockt wieder viele Zahlen-Athleten

Von: hob
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Gut vorbereitet: Clemens Ullrich ist zum vierten Mal beim Wettbewerb dabei. Foto: Holger Bubel

Würselen. Auch bei den kleinen Mathe-Genies heißt es „Alle Jahre wieder”. Zumindest für Achtklässler Clemens Ullrich vom Heilig-Geist-Gymnasium (HGG), der bereits zum vierten Mal an der so genannten Mathe-Olympiade teilnimmt, einem Wettstreit um Zahlen und Aufgaben für besonders talentierte Rechenkünstler.

Im vergangenen Jahr holte der Lokalmatador das beste Ergebnis der Teilnehmer aus der Städteregion, eine Anerkennungsurkunde erhielt er dafür.

In diesem Jahr erreichen nur drei der etwa 60 Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis 13 bei gleicher Chance die dritte Runde.

„Das ist einer weniger als 2009 und dem doch recht schlechten Abschneiden im vergangenen Jahr geschuldet”, erzählt der Regionalkoordinator des Wettbewerbs, Winfried Nabroth. Der Mathelehrer vom HGG organisierte in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal den Entscheid auf Städteregionsebene. Also auch für ihn hieß es „alle Jahre wieder”.

Erfreulich war diesmal die hohe Teilnehmerzahl aus den Nordkreis-Schulen. Zwar waren es nur drei HGGler, die sich den Aufgaben stellten, doch das Herzogenrahter Gymnasium hatte immerhin 8 Pennäler entsendet, das Städtische Gymnasium Würselen sogar 14.

Außen vor bei dem Wettbewerb waren wieder die Baesweiler und Alsdorfer Gymnasien, auch die Gesamtschulen in Herzogenrath und Alsdorf waren nicht vertreten.

Schwierige Aufgaben

Vielleicht liegt das an den wahrlich nicht leichten mathematischen Aufgaben. „Ich habe nicht einmal die Musterlösung nachvollziehen können”, gesteht ein Lehrer am Rande des Wettbewerbs bei der Einschätzung der Aufgaben für die Oberstufenschüler.

Clemens Ullrich lässt sich von der Schwierigkeit der Mathephänomene nicht beeindrucken. Er hat sich vorbereitet, indem er die Aufgaben aus den vergangenen Wettbewerben aus seiner Altersklasse gelöst hat - die meisten jedenfalls hat er geschafft.

Sein Nahziel in diesem Jahr ist durchaus realistisch. „In die dritte Runde kommen und dort gut abschneiden. Und vielleicht schaffe ich es ja sogar in die vierte Runde.” Da treten die besten Mathe-Schüler aus der gesamten Bundesrepublik gegeneinander an.

„Aber ob ich das schaffe, da bin ich mir dann doch nicht so sicher”, gesteht Clemens. Für die Lehrer, die aus der gesamten Städteregion mit ihren „Mathe-Athleten” in die Kapelle des Heilig-Geist-Gymnasiums angereist waren, wurde es noch ein langer Freitag.

Denn die Tests wurden noch an Ort und Stelle im Anschluss korrigiert. Doch ein Novum hat ihnen dies zumindest erleichtert: „Die Kapelle ist ja diesmal beheizt”, freute sich eine Lehrerin, die in der Vergangenheit am HGG doch „arg gefroren” habe.
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