Baesweiler - Massive Schäden im Carl-Alexander-Park angerichtet

Massive Schäden im Carl-Alexander-Park angerichtet

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:
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Gesichert: René Schoenen (l.) und Hubert Schunk vom Baesweiler Bauhof haben die beschädigten Schutzgitter der Brüstung auf dem Bergplateau des Car-Alexander-Parks provisorisch repariert. Foto: Karl Stüber
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Wird jetzt zur Benutzung wieder freigegeben: der zwischenzeitlich sanierte Schwebesteg, der zum Haldenplateau hinaufführt. Foto: Karl Stüber

Baesweiler. Erneut haben Unbekannte in Baesweiler schwere Schäden verursacht. Nachdem Verkehrsschilder an Kreisverkehren abgeflext worden waren, am Rathaus Setterich der Umlauf am Haupteingang mit einer Stahlkonstruktion gegen Vandalen gesichert werden musste und im Gerätehaus der Feuerwehr in Puffendorf ein Brand gelegt worden war, hat es jetzt erneut den Carl-Alexander-Park (CAP) getroffen.

Dort war bereits ein Container angezündet worden. Nun haben in der Nacht zum Dienstag Unbekannte anderweitig schwere Schäden angerichtet.

Fernrohr rausgerissen

Mit einem vermutlich an einer Baustelle entwendeten Miniradlader (Raupentransporter) wurden massive Schäden im Carl-Alexander-Park verursacht. Die Diebe zerstörten zunächst in der „Landschaftsader“ zwei Abfallkörbe, fuhren anschließend mit dem Minibagger auf das Bergplateau, rissen dort das Fernrohr aus der Verankerung und beschädigten fast alle Schutzgitter der Brüstung.

Zudem haben sie eine Ladung Splitt auf die Plattform abgekippt, wie die Stadt Baesweiler mitteilte. Die beschädigte Baumaschine wurde zurückgelassen. Es entstand erheblicher Sachschaden. „Ein Bürger hat das Ordnungsamt am Dienstag noch vor acht Uhr über die Schäden informiert“, sagte Frank Brunner, Erster Beigeordneter.

Diese sinnlose Attacke auf die Naherholungsstätte ist aus Sicht der Stadt zu Ferienbeginn besonders ärgerlich, da der Carl-Alexander-Park ein beliebtes Ausflugsziel in der Region ist und gerade in den Ferien vor allem von Familien gerne besucht wird. Auch am Dienstag sind etliche Besucher am CAP unterwegs.

Einige Stunden nach der Tat haben René Schoenen und Hubert Schunk vom Baesweiler Bauhof die in Mitleidenschaft gezogenen Schutzgitter auf dem Bergplateau wieder mit grünem Drahtgeflecht provisorisch gesichert, damit Ausflügler – und vor allem Kinder – nicht hinabstürzen. Die Polizei hatte zuvor den Tatort in Augenschein genommen und die Anzeige der Stadt aufgenommen, wie Brunner berichtet.

Bevor aber die beschädigten Schutzgitter ausgetauscht werden können, muss ein Mitarbeiter der zuständige Versicherung den Schaden detailliert aufnehmen. Laut Erstem Beigeordneten geht das städtische Planungsamt von einer „mittleren fünfstelligen Summe“ aus, die zum Beheben der Schäden aufgebracht werden muss.

Die „Tatwaffe“, also der Raupentransporter, wurde abtransportiert und erst einmal auf dem Gelände des Bauhofs abgestellt. Dessen Fahr- und Schleifspuren im Kies des Plateaus sind noch gut zu erkennen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Stadt Baesweiler unter 02401/800-309 (Bernd Sauren) oder die zuständige Polizeidienststelle unter 0241/957733401 (tagsüber) oder 0241/957734210 (außerhalb der Bürozeiten) entgegen. Auf die Aussetzung eines Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, hat die Stadt Baesweiler laut Brunner verzichtet.

Die am Dienstag noch geltende Sperrung des Schwebestegs, der als Stahlkonstruktion vom Roten Haus auf das Bergplateau führt, hat allerdings mit dem Vorfall nichts zu tun, wie Brunner betont. Schon länger sei geplant gewesen, die Beschichtung des Weges zu sanieren.

Die ausgebesserten Stellen sind als rote Flecken noch gut zu erkennen. Am Dienstag lagerte auch noch abgetragenes Material geschichtet an der einen oder anderen Ecke. Die Sperrung wird jetzt aber aufgehoben. Geplant ist die Freigabe für 13. Juli – also den heutigen Mittwoch.

Zwischenzeitlich war das Plateau nur durch den Weg, der sich am Rande der alten Berghalde aus Steinkohlezeiten nach oben windet.

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